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Burg

Burg Güssing

🇦🇹 Österreich · 20. Jahrhundert

Burg Güssing in Österreich
Foto · Wikimedia Commons
Land
🇦🇹 Österreich
Typ
Burg
Bekanntheit
Geheimtipp
Jahrhundert
20. Jahrhundert
Gegründet
2000
Koordinaten
47.0568°, 16.3229°
Offene Daten
Wikidata Q697030

Die Burg Güssing ist eine ehemalige Wehranlage in der Stadt Güssing im gleichnamigen Bezirk im österreichischen Bundesland Burgenland. Sie geht auf einen ersten Wehrbau aus dem Jahr 1157 zurück, der noch im 12. Jahrhundert durch eine größere Steinburg ersetzt wurde, und ist damit die älteste noch bestehende Burganlage des Burgenlandes.

Ursprünglich war sie eine der wichtigsten Festungen im Westen des damaligen Königreiches Ungarn, zu dem die Regionen des heutigen Burgenland bis 1921 gehörten. Sie stand daher auch mehrfach in königlichem Besitz. Die Burg diente der Absicherung der Grenze zum Heiligen Römischen Reich und war das militärische Gegenstück zur befestigten Stadt Fürstenfeld und der Riegersburg.

Nach dem Sieg der Osmanen in der Schlacht von Mohács 1526 und der anschließenden Dreiteilung Ungarns direkt im Grenzgebiet zum Osmanischen Reich gelegen, wurde die Anlage im 16. und 17. Jahrhundert stark ausgebaut. Sie wurde zum Stammsitz der Familie Batthyány, die sich durch die Verteidigung der Burg und des nun habsburgischen Restungarn Verdienste im Kampf gegen die Türken erwarb, und so zu einem der bedeutendsten Adelsgeschlechter der Habsburgermonarchie aufstieg.

Text übernommen aus „Burg Güssing“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Burg Güssing steht weltweit auf Platz 2.248 von 2.400 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 59 der 66 in Österreich verzeichneten. Gegründet 2000 — eines von 80 Atlas-Objekten, die im 20. Jahrhundert gegründet wurden. Sehen Sie im Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.

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