Der Kaiserpalast Kyōto (japanisch 京都御所 Kyōto Gosho) war während des größten Teiles seiner Geschichte die Residenz des Kaisers von Japan. Dies begann mit der Heian-Zeit, als die kaiserliche Hauptstadt von Heijō-kyō (Nara) nach Heian-kyō, dem heutigen Kyōto, umzog. Die Funktion als offizielle Residenz endete mit der Meiji-Restauration, als der Kaiser seinen Sitz nach Edo, dem heutigen Tōkyō verlegte (Kaiserpalast Tokio). Die Kaiser Taishō und Shōwa begingen ihre Krönungszeremonien weiter im Kaiserpalast von Kyōto.
Allgemein bezeichnet der Gosho in Kyōto alle Gebäude im ummauerten Parkgelände zwischen den Straßen Imadegawa im Norden, Marutamachi im Süden, Karasuma im Westen und Teramachi im Osten mit einer Ausdehnung von etwa 1100 × 600 m. Im engeren Sinne bezieht sich Gosho auf den inneren Palastkomplex in der Nordhälfte des Geländes.
Das Kaiserliche Hofamt unterhält die Gebäude und das Gelände, das amtlich auch Kyōto Gyoen (京都御苑, dt. „kaiserliche Gärten Kyōto“) bezeichnet wird. Das Parkgelände steht der Allgemeinheit rund um die Uhr zur Verfügung, auch die Grünflächen dürfen ähnlich wie in europäischen Parks zum Zeitvertreib genutzt werden. Die Palastanlagen selbst waren der Öffentlichkeit lange Zeit nur sehr eingeschränkt zugänglich, inzwischen ist die Anlage täglich außer Montag zur kostenlosen Besichtigung geöffnet.
Text übernommen aus „Kaiserpalast Kyōto“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Der Kaiserpalast Kyōto steht weltweit auf Platz 137 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 9 der 296 in Japan verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1337: früher als bei 58% der datierten Objekte des Atlas, eines von 755 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 38.185-mal geöffnet, mehr als 99% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 13 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Kyōto, 2 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 69 Objekten auf der Regionalkarte Kansai. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Japan abschneidet.
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