Die Burg Gemen steht weltweit auf Platz 5.384 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 461 der 714 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1300: früher als bei 60% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1091 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.146-mal geöffnet, mehr als 54% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Enschede, 40 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Die Burg Gemen steht in der Münsterländer Parklandschaft im früheren Sumpfgebiet der Bocholter Aa. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, handelt es sich bei der Anlage heute um ein Schloss. Seine frühere Schlossfreiheit gab dem heutigen Borkener Stadtteil Gemen in Nordrhein-Westfalen seinen Namen.
Das Schloss entstand aus dem allmählichen Umbau einer mehr als 900 Jahre alten Wasserburg, die von den Edelherren von Gemen, einem der einflussreichsten westfälischen Adelsgeschlechter seiner Zeit, erbaut wurde. Es steht auf zwei Inseln, die von einem weitreichenden Gräftensystem umflossen werden. Die Burg war Mittelpunkt der Herrschaft Gemen.
Seit 1946 nutzt das Bistum Münster die Burg als Jugendbildungsstätte.
Text übernommen aus „Burg Gemen“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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