Die Casa de Pilatos (deutsch Pilatushaus) ist ein Stadtpalais in Sevilla (Spanien), das in mehreren Bauphasen zwischen dem späten 15. und dem frühen 17. Jahrhundert errichtet wurde. Sie gilt als Prototyp des andalusischen Adelspalastes und verbindet den Mudéjar-Stil mit Formen der italienischen Renaissance. Der Bau geht auf die Familie Enríquez de Ribera zurück, deren Mitglieder – unter ihnen der Marqués de Tarifa und der Herzog von Alcalá – die Anlage über Generationen erweiterten und mit Skulpturen, Kacheln und Kassettendecken reich ausstatteten. Die Casa de Pilatos zählt zu den bedeutendsten erhaltenen Stadtpalästen Spaniens und gilt als Schlüsselwerk der Architektur Sevillas im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Sie beherbergt umfangreiche Sammlungen antiker Skulpturen und Kunstwerke und steht seit 1980 unter der Verwaltung der Fundación Casa Ducal de Medinaceli, die das Gebäude als Kulturdenkmal und Museum der Öffentlichkeit zugänglich macht.
Text übernommen aus „Casa de Pilatos“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Casa de Pilatos steht weltweit auf Platz 606 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 24 der 607 in Spanien verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1483: früher als bei 44% der datierten Objekte des Atlas, eines von 554 Atlas-Objekten, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 10.063-mal geöffnet, mehr als 94% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 10 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Sevilla, 1 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 124 Objekten auf der Regionalkarte Andalusien. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Spanien abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →