Das Castel dell’Ovo (lateinisch Castellum Lucullanum, deutsch Eierfestung) ist die älteste erhaltene Befestigung der Stadt Neapel. Sie befindet sich im Stadtteil San Ferdinando auf der kleinen Insel Megaride, die durch einen begehbaren Steg mit dem Festland verbunden ist. Ihr Name (Eierfestung) kommt von einer Legende, nach der der römische Dichter Vergil ein Ei in das Fundament des Bauwerks gelegt haben soll. Im Mittelalter stand Vergil im Ruf, ein mächtiger Zauberer gewesen zu sein. Die Festung wie die Stadt sollen nach dieser Legende das Schicksal des Eis teilen. Solange das Ei heil bliebe, sei die Stadt vor dem Untergang geschützt. Im Mittelalter musste ein Regent Neapels zumindest einmal während seiner Herrschaft hinaus zur Festung gehen und das Volk von der Unversehrtheit des Eis überzeugen.
Nach einer weiteren Legende soll die Sirene Parthenope, die sich ins Meer gestürzt hatte, nachdem sie Odysseus mit ihrem Gesang nicht hatte bezaubern können, an dieser Stelle an Land gespült worden sein.
Die heutige Festung wurde in verschiedenen Phasen vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis ins 16. Jahrhundert erbaut und seitdem oft renoviert. Die Lage der Befestigung bietet eine hervorragende Sicht auf die Hafenfront der Stadt wie deren Umgebung.
Text übernommen aus „Castel dell’Ovo“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Castel dell’Ovo steht weltweit auf Platz 260 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 19 der 560 in Italien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1150: früher als bei 80% der datierten Objekte des Atlas, eines von 756 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 17.799-mal geöffnet, mehr als 97% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 23 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Neapel, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Italien abschneidet.
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