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Burg

Manta (Burg)

Castello della Manta · 🇮🇹 Italien · 12. Jahrhundert

Manta (Burg) in Italien
Foto: Immagine creata da Rinina25 & Twice25 Luogo: SaluzzoData: 5/8/05 · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

Die Burg von Manta, italienisch Castello della Manta, ist eine Burg oberhalb der Gemeinde Manta bei Saluzzo im Piemont.

1175 wurde Manta Lehen der Markgrafschaft Saluzzo. Markgraf Tommaso I. baute auf den Fundamenten einer älteren Festung eine Burg, die mit den Burgen von Revello, Verzuolo, Costigliole und Busca, eine Verteidigungslinie entlang des Fußes der Alpen bildete.

Die Burg wurde 1370 von Markgraf Tommaso III. gotisch ausgebaut und 1416 an seinen illegitimen Sohn Valerano del Vasto vererbt, dessen Familie die Burg auch über das Ende der Markgrafschaft Saluzzo behielt. 1587 wurde die Burg schlossartig umgebaut. 1793 starb der letzte Nachkomme des Valerano, danach verfiel die Burg. 1860 wurden die Wehranlagen abgebrochen. Zuletzt im Eigentum der Contessa Elisabetta Provana del Sabbione, 1914 geborene Tochter des Luigi Provana del Sabbione und dessen Ehefrau, der Amerikanerin Maud Williams, gelangte die Burg 1985 durch Schenkung an den FAI. Durch diesen erfolgte dann eine vorbildliche Restaurierung.

Text übernommen aus „Manta (Burg)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Das ursprüngliche Gebäude aus dem 12. Jahrhundert wurde später von der Familie Saluzzo della Manta, Markgrafen von Saluzzo, erweitert und in eine adlige Residenz umgewandelt.

Unter den zahlreichen Räumen ist der Baronialsaal (Salone Baronale) für den Freskenzyklus bemerkenswert, der seine Wände schmückt – ein seltenes Meisterwerk der spätgotischen Malerei Norditaliens. Das Werk wird dem anonymen Meister von Castello della Manta zugeschrieben. Der kurz nach 1420 vollendete Zyklus zeigt die Nove Prodi, die neun Helden, mit ihren neun weiblichen Heldinnen. Als Vorbilder dienten dem Künstler möglicherweise Mitglieder des Hauses der Markgrafen von Saluzzo. Die Figuren sind in kostbaren zeitgenössischen Gewändern dargestellt. Ebenfalls abgebildet ist der sogenannte Jungbrunnen, ein Motiv aus der Tradition der französischen mittelalterlichen Erzählungen. Die Szene ist von dem Gedicht des Markgrafen Thomas III. von Saluzzo, Le Chevalier Errant, inspiriert.

Die Sala delle Grottesche wurde im manieristischen Stil des 16. Jahrhunderts ausgestattet und um 1560 von Graf Michele Antonio della Manta in Auftrag gegeben. Sie besitzt eine fein bemalte Decke, verziert mit Stuckaturen, Grotesken, antiken Ruinen und Gebäuden.

An die Burg angebaut ist die Kirche, deren Apsis eine Serie von Fresken über das Leben Christi aus derselben Zeit wie die Ausstattung des Baronialsaals aufweist.

Maschinell übersetzt aus „Castello della Manta“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Manta (Burg) steht weltweit auf Platz 4.073 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 319 der 487 in Italien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1150 — früher als bei 81% der datierten Objekte des Atlas — eines von 563 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.662-mal geöffnet — mehr als 62% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2022 rund 26.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Turin, 54 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Italien abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Manta (Burg)?

Manta (Burg) liegt in Italien, bei 44.61435°, 7.48264°.

Wann wurde Manta (Burg) erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1150. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Manta (Burg)?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 4.073 von 8.133 weltweit, Platz 319 in Italien. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Manta (Burg)?

Das Castello di Racconigi, rund 23 km entfernt.

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