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Burg

Burg Stetteneck

🇮🇹 Italien

Burg Stetteneck in Italien
Foto · Wikimedia Commons

Burg Stetteneck war eine Burg auf dem Col da Pincan, einem dem Pitschberg vorgelagerten Hügel bei St. Ulrich in Gröden (Südtirol).

Die Burg wurde durch die von Karl Felix Wolff erzählte Sage Das Schloss am Abgrund bekannt. Bis vor wenigen Jahren glaubte man, die Burg habe auf dem dahinter aufragenden, deutlich höheren Balest (ebenfalls ein Ausläufer des Pitschbergs) gestanden, es wurden aber dort nie Mauerreste gefunden.

Im Jahr 2000 wurden die Reste der Burg durch Probebohrungen von Herwig Prinoth und Stefan Planker vom Museum Ladin (Teil der Südtiroler Landesmuseen) entdeckt. Der Fundort wurde aufgrund der exakten Interpretation der Beschreibung der Burg durch Marx Sittich von Wolkenstein im 17. Jahrhundert bestimmt. Durch weitere Grabungen kamen große Teile der Fundamente des Hauptturmes, der Schutzmauern und ein Tor mit romanischem Bogen zu Lichte. Weitere Funde waren die Eisenspitze eines Armbrustbolzens, ein Spielstein aus Grödner Sandstein, die Scherben von sehr fein geblasenen Gläsern und Öllampen sowie Tonscherben.

Text übernommen aus „Burg Stetteneck“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Burg Stetteneck steht weltweit auf Platz 4.859 von 5.479 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 343 der 350 in Italien verzeichneten. Sehen Sie im Burgen-Statistik, wie Italien abschneidet.

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