Das Kastell Iža-Leányvár (lateinischer Name Celamantia beziehungsweise Kelamantia) war ein römisches Militärlager auf dem Staatsgebiet der heutigen Slowakei, Bezirk Nitriansky, Kreis Komarno. Es diente zur Absicherung eines wichtigen Flussüberganges und Brückenkopfes am Nordufer der Donau, letzterer lag direkt gegenüber dem Legionslager von Brigetio. Der Strom bildete dort in weiten Abschnitten die Grenze (Limes Pannonicus) der römischen Provinz Pannonia Superior zum sogenannten Barbaricum, sodass die Besatzung des Kastells auch Sicherungs- und Überwachungsaufgaben in diesem Abschnitt wahrnahm.
Das Kastell ist die größte bekannte römische militärische Niederlassung in der Slowakei. Seine der Öffentlichkeit zugänglichen Reste befinden sich auf den östlichen Gemarkungen des südslowakischen Dorfes Iža in unmittelbarer Nähe zum Donauufer. Mangels moderner Grabungen sind jedoch viele bauliche Befunde, die kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert ermittelt wurden, zeitlich nicht eindeutig zuzuordnen. Der Kastellort ist seit 2021 Bestandteil des zum UNESCO-Weltkulturerbe erhobenen Donaulimes.
Text übernommen aus „Kastell Iža-Leányvár“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Kastell Iža-Leányvár steht weltweit auf Platz 2.730 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 31 der 135 in der Slowakei verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 75: früher als bei 98% der datierten Objekte des Atlas, eines von 33 Atlas-Objekten, die im 1. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.075-mal geöffnet, mehr als 52% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 7 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Székesfehérvár, 64 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Slowakei abschneidet.
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