Die Burg Couzan (französisch Château de Couzan) ist die Ruine einer mittelalterlichen Burganlage oberhalb der französischen Ortschaft Sail-sous-Couzan im Département Loire. Sie ist ein typisches Beispiel für die mittelalterliche Wehrarchitektur des Forez und geht auf eine Gründung des 11. Jahrhunderts zurück. Sie war Stammsitz der Familie Damas, einer Nebenlinie des Hauses Semur, die sie im 13. bis 15. Jahrhundert immer weiter ausbaute und vergrößerte. Im 15. Jahrhundert an die Familie Lévis gelangt, begann der allmähliche Niedergang der Anlage, die fortan nicht mehr als Wohnsitz genutzt wurde. Schon im 17. Jahrhundert war sie eine Ruine.
Seit 1932 gehört die Burg der Gesellschaft für Geschichte und Archäologie des Forez „La Diana“, die sich seitdem um ihren Erhalt kümmert. Im Sommer besuchen jährlich rund 2000 Freizeittouristen die Ruine, zusätzlich empfängt sie etwa 3000 Schüler pro Jahr. Am 20. Dezember 1890 wurde die Ruine als klassifiziertes Monument historique (classé) unter Denkmalschutz gestellt. Seit dem 22. August 1947 ist der komplette Burghügel ein eingeschriebenes Monument historique (inscrit).
Text übernommen aus „Burg Couzan“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Burg Couzan steht weltweit auf Platz 6.727 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 611 der 793 in Frankreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1050: früher als bei 89% der datierten Objekte des Atlas, eines von 436 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 3 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Lyon, 67 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Frankreich abschneidet.
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