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Festung

Fort Rapp

Frankreich · 19. Jahrhundert

Gegründet
1872
Denkmalstatus
eingetragenes historisches Denkmal
Lage
Reichstett
Koordinaten
48.64028°, 7.75639°
Offene Daten
Wikidata Q1301370
Fort Rapp in Frankreich
Foto: Dsmntl · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Beschreibung

Fort Rapp (ursprünglich: Fort Moltke) war eines der 14 Werke, die von Preußen nach dem Deutsch-Französischen Krieg als Teil des Verteidigungsringes um Straßburg errichtet wurden. Initiator des Baus war Generalfeldmarschall von Moltke. Errichtet wurde das Fort nach dem System Biehler. Es liegt im Süden der Gemeinde Reichstett und etwa sieben Kilometer nördlich des Stadtkerns von Straßburg. Der Zugang kann über die „Rue du Géneral de Gaulle“ erfolgen.

Nach 1918 wurde das Fort von den Franzosen nach dem aus Colmar gebürtigen General Rapp in „Fort Rapp“ umbenannt.

Errichtet wurde das 4,5 Hektar große Fort ab 1872 in der damals üblichen Steinbauweise und am 26. September 1874 in Dienst gestellt. Die französische Feindaufklärung meldete dazu:

Es war zur Truppenunterbringung eingerichtet und konnte in seinen etwa 220 Räumen eine Besatzung von 800 Mann aufnehmen. Verantwortlich für die Arbeiten waren die Pionierhauptleute Stephan und Volkmann.

Die Anlage war in keine kriegerische Handlungen verwickelt und ist nahezu unbeschädigt.

Text übernommen aus „Fort Rapp“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

In den Ranglisten

Fort Rapp steht weltweit auf Platz 6.238 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 559 der 787 in Frankreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1872: früher als bei 6% der datierten Objekte des Atlas, eines von 705 Atlas-Objekten, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 7 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Straßburg, 7 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 63 Objekten auf der Regionalkarte Elsass. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Frankreich abschneidet.

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