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Festung

Fort Sekondi

Ghana · 17. Jahrhundert

Fort Sekondi in Ghana
Foto: Ahanta · Public domain · Wikimedia Commons

Fort Sekondi steht weltweit auf Platz 7.543 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 29 der 35 in Ghana verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1682: früher als bei 22% der datierten Objekte des Atlas, eines von 710 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 3 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Sekondi-Takoradi, 7 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Ghana abschneidet.

Das britische Fort Sekondi wurde 1682 von der Royal African Company im ghanaischen Sekondi mit Zustimmung der einheimischen Führern in direkter Konkurrenz zu dem „in Schussweite“ gegenüber gelegenen niederländischen Fort Oranje gegründet. Als die Niederländer die Errichtung dieser britischen Handelsstation bemerkten, bezichtigten sie die Einheimischen des Verrats, da sie auf einem exklusiven Handelsrecht bestanden und zogen sich aus Sekondi in ihr Fort Witsten in Takoradi zurück. Auf Bitten der Vertreter von Sekondi kehrten sie aber bald wieder nach Sekondi zurück, da hier die Bedingungen für den Handel besser waren. Im Rahmen des Festungstausches an der Goldküste zwischen Briten und Niederländern 1867/68 wurde das Fort niederländisch, 1872 als Teil des Sumatra-Vertrages dann wiederum britisch. Heute sind nur noch wenige Spuren des Forts erhalten.

Es existiert ein Plan des Forts von William Smith aus dem Jahr 1772. Danach hatte die Festung eine ähnliche Anlage wie das britische Fort in Kommenda, das ebenfalls einem niederländischen Fort gegenüberlag, war allerdings deutlich kleiner: eine große viereckige Befestigungsanlage mit Bastionen an den Ecken und extra verstärkten Wällen an der dem Fort Oranje zugewandten Seite. Innerhalb der Anlage gab es eine kleinere, innere Festungsanlage, die von einem Turm in der Mitte überragt wurde. Diese Konstruktion bot große Sicherheit auf Kosten allerdings des zur Verfügung stehenden Platzes.

Text übernommen aus „Fort Sekondi“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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