Die Burgruine Frauenburg ist eine österreichische Spornburg im Murtal über der steirischen Marktgemeinde Unzmarkt-Frauenburg.
Die steinerne Höhenburg wurde im 13. Jahrhundert durch den Minnesänger Ulrich von Liechtenstein errichtet und gilt als sein liebster Aufenthaltsort. Nach Aussterben seiner Familienlinie im 15. Jahrhundert erbten die verschwägerten Herren von Stubenberg Burg und Herrschaft Frauenburg. Sie erweiterten die Anlage um Bauten im Stil der Gotik, mussten sie aber 1666 wegen finanzieller Probleme an die Grafen von Schwarzenberg verkaufen. Nachdem diese Familie den Verwaltungssitz der Herrschaft nach Murau verlegt hatte, begann die ungenutzte Burganlage zu verfallen. Ein Feuer 1861 tat sein Übriges und ließ die Burg zu einer Ruine verkommen.
Ein Jahrhundert später begannen Restaurierungsmaßnahmen, in deren Zuge die Burgreste gesichert und wiederaufgebaut wurden. Heute steht die Anlage unter Denkmalschutz (Listeneintrag) und befindet sich immer noch im Privatbesitz der Familie Schwarzenberg. Sie steht aber Besuchern offen und ist ganzjährig frei zugänglich.
Text übernommen aus „Burgruine Frauenburg (Unzmarkt-Frauenburg)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Burgruine Frauenburg (Unzmarkt-Frauenburg) steht weltweit auf Platz 6.862 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 190 der 240 in Österreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1248 — früher als bei 71% der datierten Objekte des Atlas — eines von 1080 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Klagenfurt am Wörthersee, 66 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.
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