Der Ghumdan-Palast, auch bekannt als Qasr Ghumdan (arabisch قصر غمدان, DMG Qaṣr Ġumdān) oder Ghamdan-Palast, ist ein alter Palast und zugleich eine Festung in Sana'a im Jemen. Er befindet sich westlich der Großen Moschee von Sana'a und ist Bestandteil der UNESCO-Welterbe-Zone in der Altstadt von Sana'a.
Der Palast könnte aus vorislamischer Zeit stammen und von den Sabäern in der Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. unter der Herrschaft des letzten großen sabäischen Königs Ilsharah Yahdub erbaut worden sein; andere Historiker datieren den Baubeginn auf das 2. oder sogar 1. Jahrhundert n. Chr. Der Palast wurde durch den Kalifen Uthman zerstört, vielleicht aber auch früher durch den abessinischen Eroberer Abrahah Al-Hubashi. Er wurde mehrfach renoviert und fand Einzug in arabische Volksmärchen. Der Palast wird auch in der arabischen Poesie erwähnt, die Dichter beschreiben meist seine Schönheit. Der Palast-Turm wird von einigen als erstes Hochhaus der Welt angesehen.
Die Geschichte des Palastes ist reich an Legenden und Erzählungen.
Text übernommen aus „Ghumdan-Palast“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Der Ghumdan-Palast steht weltweit auf Platz 1.916 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 2 der 7 im Jemen verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 800 v. Chr.: früher als bei 99% der datierten Objekte des Atlas, eines von 6 Atlas-Objekten, die im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 3.378-mal geöffnet, mehr als 80% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie der Jemen abschneidet.
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