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Ruine

Ordensburg Grobin

Grobiņa Castle · 🇱🇻 Lettland · 13. Jahrhundert

Ordensburg Grobin in Lettland
Foto: Semigall · Public domain · Wikimedia Commons

Die Ruine der Ordensburg Grobin befindet sich in der kurländischen Kleinstadt Grobiņa (deutschbaltisch Grobin) im westlichen Lettland. Sie war Sitz der Vogtei Grobin und diente dem Schutz der Grenze zu Litauen und ist heute lettisches Kulturdenkmal. Ein älterer kurischer Burghügel (Skābāržu kalns) befindet sich 100 m von der Ordensburg entfernt, bei dem es sich um die berühmte Seeburg handeln könnte, die in skandinavischen Quellen des 9. Jahrhunderts erwähnt wird.

Text übernommen aus „Ordensburg Grobin“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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Der Livländische Orden errichtete die Burg 1253, um die Straßen von Livland nach Preußen zu schützen. Es handelte sich um einen quadratischen Bau mit einem dreigeschossigen Wohnblock im Südflügel. Zudem besaß sie einen Torturm in der Mitte der Westmauer. Die Burg wurde aus Ziegeln und Bruchstein errichtet und besaß einst gewölbte Decken. Von 1399 bis 1590 diente sie als Residenz des örtlichen Statthalters des Livländischen Ordens. Von 1590 bis 1609 wurde sie von Preußen beherrscht. Als Stützpunkt in Südkurland wurde sie mehrfach umgebaut und befestigt.

Zur Zeit des Herzogtums Kurland wurde die Burg mehrfach zerstört und wiederaufgebaut. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden um die Burg herum Sandwälle errichtet. Sie besaßen an jeder der vier Ecken eine Bastion sowie eine Palisade. Später diente die Burg als Residenz für örtliche deutsche Gutsherren. Im 18. Jahrhundert wurde die Burg zerstört.

Viele bekannte Persönlichkeiten besuchten die Burg, darunter Herzog Jakob Kettler von Kurland, der schwedische König Karl XII. und der preußische König Friedrich Wilhelm III.

Die ursprüngliche Ordensburg wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Zeitpunkt und Ort der Errichtung dieser Burg sind nicht eindeutig geklärt, doch mehrere Quellen nennen den Zeitraum um 1245–1251, als unter der Führung des Ordensmeisters Dietrich von Grüningen mehrere Burgen in Kurland errichtet wurden, darunter die Burg Kuldīga (Burg Goldingen) und die Burg Embūte (Burg Amboten). Die Burg wurde aus Holz erbaut.

1328 übergab der Livländische Orden das Gebiet von Mēmele dem Deutschen Ordensstaat. Wahrscheinlich bald darauf wurde die Burg Grobiņa am rechten Flussufer auf einer etwa 200 Meter vom Burghügel (Skābāržkalns) entfernten Landerhebung als Steinburg neu errichtet und in der Folge vom Vogt von Grobiņa verwaltet, der dem Vogt von Kuldīga unterstand. Die Burg lag an der alten preußischen Straße, zwischen Mēmele und Kuldīga, und war somit eine bedeutende Festung in der Region.

Maschinell übersetzt aus „Grobiņa Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Ordensburg Grobin steht weltweit auf Platz 3.941 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 22 der 45 in Lettland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1253 — früher als bei 69% der datierten Objekte des Atlas — eines von 860 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Lettland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Ordensburg Grobin?

Ordensburg Grobin liegt in Lettland, bei 56.53417°, 21.1625°.

Wann wurde Ordensburg Grobin erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1253. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Ordensburg Grobin?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 3.941 von 8.133 weltweit, Platz 22 in Lettland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Ordensburg Grobin?

Ordensburg Hasenpoth, rund 34 km entfernt.

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