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Ruine

Burg Güssenburg

Güssenburg Castle · 🇩🇪 Deutschland · 14. Jahrhundert

Burg Güssenburg in Deutschland
Foto: DE: Dark Avenger · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Burg Güssenburg, auch Burg Güssenberg genannt, ist eine Ruine über Hermaringen im Landkreis Heidenheim in Baden-Württemberg. Von der hochmittelalterlichen Burg haben sich noch größere Reste der Schildmauer und des Bergfriedes erhalten.

Text übernommen aus „Burg Güssenburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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Die Ruine liegt auf einer Höhe von etwa 500 Metern (1.600 ft) über dem Meeresspiegel und etwa 50 m (160 ft) über dem Talboden der Brenz. Der Burgberg, bekannt als Schloßberg, ist an der Nord-, West- und Ostseite sehr steil, was ihn zu einem idealen Ort für eine Befestigung machte.

Berg Güssenburg war der Stammsitz der Familie von Güssenberg, die später (um das 15./16. Jahrhundert) als Güß von Güssenberg bekannt wurde. Die Familie war recht groß und herrschte schließlich über viele Burgen und Gemeinden der Region, darunter Brenz an der Brenz, Haunsheim und Leipheim. Wegen der zahlreichen Zweige der Familie wurde die gesamte Güssenberg-Familie allgemein unter dem Namen Güssen bekannt. Die Familie herrschte als Ministeriale, also als unfreie Ritter im Dienst eines anderen Adligen. Zunächst verwalteten Ministeriale ein Lehen für einen Adligen, konnten es jedoch nicht erben. Bis zum 13. Jahrhundert wurden Lehen jedoch zunehmend erblich. Die Güssen dienten als Ministeriale der Diepoldinger und später der Staufer.

Die erste Erwähnung der Güssen stammt vom 1. und 7. Mai 1171, als Diepold Gusse als Zeuge auf zwei von Kaiser Friedrich I. ausgestellten Urkunden genannt wird. Heinrich von Güssenberg wird 1216 als Zeuge des Friedensschlusses zwischen dem Kloster Ellwangen und Kaisheim erwähnt.

1328 fiel das Lehen an die Grafen von Helfenstein, doch die Güssen scheinen die Güssenburg behalten zu haben. Um 1346 wurde der Bergfried erweitert und die Ringmauer errichtet. Etwa zwanzig Jahre später starb die Linie Güssen von Güssenburg aus, und die Burg ging an die Familie Güssen von Haunsheim über. Wenige Jahre später, 1372, verkaufte die Linie Haunsheim die Güssenburg an den Grafen von Helfenstein. Die Güssenburg war das Verwaltungszentrum des gräflichen Lehens im Brenztal.

Der gräfliche Vogt (Bailiff) war bis 1448 auf der Güssenburg ansässig. Die zentrale Lage der Burg machte sie zu einem idealen Ort, um die Grafschaft bzw. das Lehen des Grafen zu verwalten. 1448 fiel das Lehen an das Haus Württemberg.

Maschinell übersetzt aus „Güssenburg Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Die Burg Güssenburg steht weltweit auf Platz 6.131 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 468 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1346 — früher als bei 60% der datierten Objekte des Atlas — eines von 604 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Stuttgart, 81 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt die Burg Güssenburg?

Die Burg Güssenburg liegt in Deutschland, bei 48.60031°, 10.24661°.

Wann wurde die Burg Güssenburg erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1346. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist die Burg Güssenburg?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 6.131 von 8.134 weltweit, Platz 468 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Burg Güssenburg?

Burg Katzenstein (Dischingen), rund 17 km entfernt.

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