Burg
Stift Herzogenburg
Herzogenburg Priory · 🇦🇹 Österreich · 12. Jahrhundert
Das Stift Herzogenburg ist ein Kloster der Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren in Herzogenburg in Niederösterreich.
Text übernommen aus „Stift Herzogenburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Das Stift wurde 1112 von Ulrich I., Bischof von Passau, in St. Georgen an der Traisen gegründet, heute Teil von Traismauer, am Zusammenfluss von Traisen und Donau. 1244 wurde es wegen häufiger Überschwemmungen flussaufwärts nach Herzogenburg verlegt. Ab 1714 wurden die Gebäude von Jakob Prandtauer, Johann Bernhard Fischer von Erlach und Josef Munggenast im Barockstil umgebaut. Das Stift überstand die von Kaiser Joseph II. Ende des 18. Jahrhunderts verordneten Klosteraufhebungen. Bis 1783 gehörte das Stift zur Diözese Passau, danach zur Diözese St. Pölten.
Die Stiftskirche wurde um 1014 von Kaiser Heinrich II. gegründet und ist dem heiligen Erzmärtyrer Stephanus geweiht (nach dem Patron des Passauer Doms). 1112 übertrug Bischof Ulrich I. die Pfründe von Herzogenburg seinem neu gegründeten Stift in St. Georgen, das 1244 nach Herzogenburg verlegt wurde.
Von der gotischen Kirche sind nur wenige Reste erhalten (das Portal und das zweite Geschoss des Turms). Architekt des heutigen Kirchenbaus war Franz Munggenast (Sohn von Josef Munggenast). Die neu erbaute Kirche wurde am 2. Oktober 1785 geweiht und war der letzte bedeutende Barockkirchenbau in Österreich.
Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf spätgotischen Werken wie Tafelbildern, Skulpturen und Glasmalereien. Der große Festsaal, die Schatzkammer und die Stiftsbibliothek sowie das Münzkabinett unterstreichen die kunsthistorische Bedeutung des Stiftes in Niederösterreich. Bemerkenswert ist auch die barocke Bildergalerie, die nicht nur religiöse Werke umfasst. Eine besondere Kuriosität ist ein gut erhaltener römischer Helm aus der Zeit um 150 n. Chr., der in einer nahegelegenen Kiesgrube gefunden wurde.
Maschinell übersetzt aus „Herzogenburg Monastery“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Stift Herzogenburg steht weltweit auf Platz 4.287 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 113 der 201 in Österreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1101 — früher als bei 86% der datierten Objekte des Atlas — eines von 563 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 5 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist St. Pölten, 11 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt das Stift Herzogenburg?
Das Stift Herzogenburg liegt in Österreich, bei 48.28679°, 15.69718°.
Wann wurde das Stift Herzogenburg erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1101. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist das Stift Herzogenburg?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 4.287 von 8.133 weltweit, Platz 113 in Österreich. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Stift Herzogenburg?
Die Burgruine Dürnstein (Niederösterreich), rund 18 km entfernt.
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