Schloss Hörningsholm steht weltweit auf Platz 3.099 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 80 der 209 in Schweden verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1250: früher als bei 67% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1091 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 2.425-mal geöffnet, mehr als 74% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 2 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Stockholm, 39 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Schweden abschneidet.
Schloss Hörningsholm ist ein Prachtbau auf dem nördlichen Teil der Insel Mörkö in der schwedischen Gemeinde Södertälje in der historischen Provinz Södermanland. Das Schloss liegt auf einem Hügel mit weiter Aussicht über die Ostseebucht, die Richtung Södertälje führt.
Diese strategisch günstige Lage war der Grund, dass der Platz schon im 13. Jahrhundert befestigt wurde. Als Ursprung des Schlosses gilt das Gut Symondöö, des Adelsgeschlechtes Folkunga, das auf einer kleinen vorgelagerten Insel lag, welche aufgrund der Landhebung mit Mörkö zusammenwuchs. 1308 gehörte das Gut Herzog Erik Magnusson und danach wechselte es durch Verkauf und Erbschaft zwischen verschiedenen Adelsfamilien, wie Örnfot, Sture und Gyllenstierna. In einem landwirtschaftlichen Verzeichnis von 1498 wird darauf verwiesen, dass das Gut den neuen Namen Hörningsholm erhalten hat. Wann das Gutshaus ein schlossartiges Aussehen bekam, ist nicht bekannt, doch im späten 16. oder frühen 17.
Jahrhundert soll es unter Reichsmarschall Svante Sture d. J. den Zustand erhalten haben, der im Werk Suecia antiqua et hodierna dargestellt ist. 1719 wurde Södermanland von einfallenden russischen Truppen heimgesucht, die auch Schloss Hörningsholm niederbrannten.
Das heutige Schloss entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts unter Provinzvorsteher Nils Bonde af Björnö nach Zeichnungen von Carl Hårleman. Es wurde nach einem schweren Brand am 18. Februar 1950 renoviert. Schloss Hörningsholm ist in Privatbesitz.
Text übernommen aus „Schloss Hörningsholm“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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