Burg Ichijōdani (jap. 一乗谷城, Ichijōdani-jō, auch 一乗谷朝倉氏遺跡, Ichijōdani Asakura-shi Iseki) ist eine inzwischen restaurierte Ruinenstadt in der Nähe der heutigen Stadt Fukui, Präfektur Fukui (über 100 km westlich von Tokio). Man fand sie unter Reisplantagen als eine mittelalterliche Burgstadt der Edozeit des japanischen Schwertadels Asakura. Den Archäologen offenbarte sich zu Beginn der Ausgrabungen eine intakte Siedlung von über 10.000 Einwohnern aus der Sengoku-Zeit (16. Jahrhundert). Manche Wissenschaftler bezeichnen die Stadt auch als das Pompeji Japans, denn dieser Fund ist ein Glücksfall, weil damals in ganz Japan mit Holz gebaut wurde, einem Material, das eigentlich nicht sehr witterungsbeständig ist.
Da die Stadt im Jahre 1573 nach einer verlorenen Schlacht durch die Armee von Oda Nobunaga vollständig abgebrannt wurde, sind jedoch die verkohlten Holzpfeiler und verkohlte Teile der Häuser erhalten geblieben. Ichijōdani gehört zu den 100 bedeutenden Burgen Japans.
Text übernommen aus „Ichijōdani“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Ichijōdani steht weltweit auf Platz 893 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 42 der 296 in Japan verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1471: früher als bei 46% der datierten Objekte des Atlas, eines von 554 Atlas-Objekten, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 6.725-mal geöffnet, mehr als 90% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Gifu, 76 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Japan abschneidet.
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