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Festung

Jiankou

China · 14. Jahrhundert

Jiankou in China
Foto: Villa of the Papyri · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Jiankou steht weltweit auf Platz 2.723 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 43 der 103 in China verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1368: früher als bei 53% der datierten Objekte des Atlas, eines von 758 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.771-mal geöffnet, mehr als 66% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 3 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Peking, 61 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie China abschneidet.

Jiankou (chinesisch 箭口,箭扣, Pinyin Jiàn kǒu, Jiàn kòu) ist ein 9,3 Kilometer langer Abschnitt der Chinesischen Mauer im Pekinger Stadtbezirk Huairou 73 km nördlich von Peking. Der Jiankou-Abschnitt liegt zwischen den Mauerabschnitten Mutianyu – zehn Kilometer östlich – und Huanghuacheng. Sein schlechter Erhaltungszustand und die Lage auf einem von zackigen Klippen und Steilabfällen gesäumten Bergrücken machen eine Begehung gefährlich.

Jiankou wurde 1368 während der Ming-Dynastie aus weißem Dolomit erbaut, der aus großer Entfernung sichtbar ist. Der Abschnitt besitzt viele malerische Stellen. Einer davon ist der „Wachturm des Hochfliegenden Adlers“, der auf dem höchsten Teil von Jiankou erbaut wurde. Die „Himmelsstufen“ sind eine weitere berühmte Stelle. Hier steigen Stufen fast senkrecht auf, so dass es schwierig ist, auf ihnen Halt zu finden. Weitere Besonderheiten sind der „Pekingknoten“ – an dem drei verschiedene Abschnitte der Großen Mauer zusammenkommen –, der aufgrund seiner neun Ausgucklöcher benannte und inzwischen renovierten „Neun Augen Turm“, der „Zhengbei-Wachturm“, die „Wolkentreppe“ und weitere Wachtürme.

Im Jahr 2015 wurde der Neun Augen Turm und ein nahegelegenes Fort renoviert, wobei zum Teil das ursprüngliche Aussehen der Mauer erheblich verändert wurde. Seit 2016 werden größere Teile des Jiankou Abschnittes renoviert.

Text übernommen aus „Jiankou“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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