Kiek in de Kök (hochdeutsch Guck in die Küche) ist ein ehemaliger Kanonenturm in Estlands Hauptstadt Tallinn. Der Turm wurde 1475 gebaut, er ist 38 m hoch, hat einen Durchmesser von 17 m, die Mauern sind 3–4 m dick. Er war seinerzeit der größte seiner Art in Nordeuropa.
Seinen niederdeutschen Namen verdankt er der deutschsprachigen Geschichte im Baltikum. „Kiek in de Kök“ wurde im Mittelalter für Türme geprägt, von denen aus sprichwörtlich in die Küchen der Bürger der Stadt geschaut werden konnte.
Im livländischen Krieg wurde der Turm teilweise zerstört (die in die Wand eingemauerten Kanonenkugeln erinnern an die Schäden), aber später wieder aufgebaut.
Heute ist er komplett restauriert und beherbergt einen Teil des Tallinner Stadtmuseums.
Während des Zweiten Weltkriegs war im Keller des Turms die Sammlung des Estnischen Seefahrtmuseums eingelagert.
Text übernommen aus „Kiek in de Kök (Tallinn)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Kiek in de Kök (Tallinn) steht weltweit auf Platz 977 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 6 der 36 in Estland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1475 — früher als bei 45% der datierten Objekte des Atlas — eines von 554 Atlas-Objekten, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 3.287-mal geöffnet — mehr als 80% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 9 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Tallinn, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Estland abschneidet.
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