Die Burg Kokenhusen steht weltweit auf Platz 5.045 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 27 der 47 in Lettland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1209: früher als bei 74% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1091 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Riga, 87 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Lettland abschneidet.
Die Burg Kokenhusen (lettisch Kokneses pils) ist die Ruine einer mittelalterlichen Bischofsburg im lettischen Koknese (deutsch Kokenhusen) etwa 85 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Riga.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts am Ort einer abgebrannten Vorgängeranlage vom Bischof von Riga an der südwestlichen Grenze seines Bistums errichtet, stand sie auf einem 30 Meter hohen Felsvorsprung am Dünatal. Sie war Teil einer strategischen Kette aus Bischofs- und Ordensburgen entlang der Düna, die mit Dünamünde begann und über Riga, Holme, Uexküll und Lennewarden bis nach Kokenhusen reichte.
Im Laufe der Zeit immer wieder verändert und umgebaut, wurde die Anlage zu Beginn des 18. Jahrhunderts durch Sprengung zerstört. Ihre seit dem 16. Dezember 1998 denkmalgeschützte Ruine ist schon seit Ende des 19. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, das heute vollständig vom Wasser eines Stausees für das Wasserkraftwerk Pļaviņa umgeben ist.
Text übernommen aus „Burg Kokenhusen“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →