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Burg

Burg Kostel

Kostel Castle · 🇸🇮 Slowenien · 14. Jahrhundert

Burg Kostel in Slowenien
Foto: Darkoj82 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Die Burg Kostel (slowenisch: Grad Kostel) liegt oberhalb der Ortschaft Kostel im Südosten Sloweniens. Sie befindet sich auf einem steilen Hügel über dem Fluss Kolpa, unweit der kroatischen Grenze.

Der Standort war ursprünglich von einer kleineren Befestigung besetzt, die zwischen 1247 und 1325 von den Grafen von Ortenburg, Vasallen des Patriarchats von Aquileia, zu einer Burg ausgebaut wurde. Erstmals 1336 als castrum Grafenwarth erwähnt, ist der heutige Name erstmals 1449 als Costel belegt, einer Verballhornung des lateinischen castrum ('Festung'). Nach dem Aussterben der Grafen von Ortenburg am 28. April 1418 erbten die Grafen von Cilli deren Besitzungen, bauten die Burg zu einer mächtigen Festung aus und nannten sie Schloss Grauenwarth, während die umliegende Siedlung den slawisierten lateinischen Namen Kostel behielt.

Burg und Siedlung waren beide von einer hohen, zwei Meter dicken Mauer mit fünf Wehrtürmen umgeben, errichtet auf Anordnung Friedrichs II., Graf von Cilli. Zweck der Burg war die Verteidigung des Grundbesitzes des Hauses in Krain; außerdem beherbergte sie ein örtliches Gericht und besaß eine eigene Richtstätte etwa 1 km entfernt.

Nach dem Tod von Fürst Ulrich II. von Cilli 1456 und dem Aussterben des Hauses ging die Burg an die Habsburger über, die der Siedlung schließlich Marktrechte verliehen, woraus sich der neue umgangssprachliche Name Trg ('Marktflecken') ergab.

Im 15. und 16. Jahrhundert war die Burg eine wichtige strategische Befestigung gegen osmanische Invasionen. Da viele Länder Südosteuropas vom Osmanischen Reich besetzt waren oder ihm Tribut zahlten, war Slowenien weiteren osmanischen Vorstößen nach Europa ausgesetzt. Die Burg, die an einer der üblichen osmanischen Einfallsrouten nach Slowenien lag, wurde mehrfach angegriffen. Erst 1578 fiel die Burg, als die Besatzung vermeintliche Flüchtlinge vor den Osmanen aufnahm, die jedoch in jener Nacht den osmanischen Truppen die Tür öffneten, welche die Bewohner der Burg, ihres Dorfes und der umliegenden Gegend töteten und gefangen nahmen. Das entvölkerte Gebiet wurde daraufhin von zahlreichen Uskoken besiedelt.

Maschinell übersetzt aus „Kostel Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Burg Kostel steht weltweit auf Platz 4.762 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 25 der 44 in Slowenien verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1336 — früher als bei 60% der datierten Objekte des Atlas — eines von 604 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Der nächste Ausflugs-Guide ist Rijeka, 42 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Slowenien abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Burg Kostel?

Burg Kostel liegt in Slowenien, bei 45.50823°, 14.91033°.

Wann wurde Burg Kostel erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1336. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Burg Kostel?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 4.762 von 8.133 weltweit, Platz 25 in Slowenien. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Burg Kostel?

Schloss Möttling, rund 35 km entfernt.

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