Die Ruinen der gotischen Burg Kozí hrádek (früher Ziegenburg) befinden sich etwa anderthalb Kilometer östlich der Stadt Sezimovo Ústí in Tschechien.
Die Burg wurde auf einem Felsvorsprung über dem Bach Kozský potok erbaut. Erstmals schriftlich erwähnt wurde die Festung 1307. Berühmt wurde sie durch den Aufenthalt des böhmischen Predigers Jan Hus in den Jahren 1412 bis 1414. Ab Mitte des 15. Jahrhunderts verfiel die Burg und brannte vermutlich 1438 völlig aus.
Im 17. bis 19. Jahrhundert wurde das Material der Burgmauern als Baumaterial genutzt. Im 20. Jahrhundert wurden die Ruinen erforscht und restauriert. Zu besichtigen sind gegenwärtig Mauern des Wohnpalastes.
Text übernommen aus „Burg Kozí Hrádek“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Burg Kozí Hrádek steht weltweit auf Platz 3.275 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 90 der 243 in Tschechien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1350: früher als bei 55% der datierten Objekte des Atlas, eines von 755 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.477-mal geöffnet, mehr als 61% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2022 rund 10.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 6 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Prag, 81 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 189 Objekten auf der Regionalkarte Böhmen. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Tschechien abschneidet.
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