Das Schloss Krasiczyn (polnisch Zamek w Krasiczynie) befindet sich im gleichnamigen Dorf im Powiat Przemyski der Woiwodschaft Karpatenvorland.
Die befestigte Schlossanlage war Sitz der Familie des Kastellans von Przemyśl, Stanisław Krasicki, seit dem 17. Jahrhundert des Woiwoden von Lublin Jan Tarło, seit den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts des österreichischen Staatsmanns und Vorsitzenden des Galizischen Landtags Fürst Leon Sapieha. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie verstaatlicht und darin eine Forstberufsschule eingerichtet. In den siebziger Jahren wurde die Burg von den Warschauer Automobilwerken als Erholungsheim übernommen. 1996 wurde sie Eigentum der Agentur für Industrieförderung, die Renovierungsarbeiten durchführte. Seit 2013 versuchen die Nachkommen der fürstlichen Familie Sapieha, die Burg auf rechtlichem Wege zurückzugewinnen.
Text übernommen aus „Schloss Krasiczyn“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Krasiczyn steht weltweit auf Platz 1.027 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 32 der 398 in Polen verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1600: früher als bei 31% der datierten Objekte des Atlas, eines von 891 Atlas-Objekten, die im 16. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 4.045-mal geöffnet, mehr als 83% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 3 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Polen abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →