Das Schloss Kunštát steht weltweit auf Platz 6.327 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 200 der 243 in Tschechien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1250: früher als bei 67% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1091 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Laut Wikidata zählte die Anlage 2022 rund 7.850 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 5 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Brünn, 35 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Tschechien abschneidet.
Das Schloss Kunštát (deutsch: Kunstadt) in der gleichnamigen Stadt Kunštát im Okres Blansko gehört zur südmährischen Region in Tschechien.
Das Schloss Kunstadt entstand aus der Burg Kunstadt, die erstmals für das Jahr 1360 belegt ist. Sie wurde unter dem böhmischen König Georg von Podiebrad, dem Kunstadt seit 1448 gehörte, umfassend erweitert und Mitte des 16. Jahrhunderts im Stil der Renaissance umgebaut. An ihrer Stelle errichtete Johann Maximilian von Lamberg 1680 ein zweigeschossiges, rechteckiges Barockschloss, wobei Teile der alten Burg und des Renaissancebaus beibehalten wurden. Nach mehreren Besitzerwechseln gehörte das Schloss seit 1901 der Familie von Coudenhove-Honrichs. Sie wurde 1945 enteignet; das Schloss ging in staatlichen Besitz über. Heute ist es unter der Verwaltung des Nationalamts für Denkmalschutz.
Text übernommen aus „Schloss Kunštát“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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