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Shibarikyū-Park

Kyu Shiba Rikyu Garden · 🇯🇵 Japan · 17. Jahrhundert

Shibarikyū-Park in Japan
Foto · Wikimedia Commons

Der Shibarikyū-Park (japanisch 旧芝離宮恩賜庭園, Kyū Shiba rikyū onshi teien) ist ein Park aus der Edo-Zeit im Bezirk Minato in Tokio.

In der Kan’ei-Zeit (1624–1644) befand sich in der Gegend die Residenz das Fürsten (Daimyō) von Aizu, Katō Yoshiaki. 1678 übernahm der Fürst von Odawara und Kanzler (Rōjū) des Shōgun, Ōkubo Tadatomo (1652–1712), das Anwesen und gestaltete den Garten, den er Rakujuen nannte. Der mit dem Meer in Verbindung stehende Wandelgarten soll von ihm angelegt worden sein. Später nutzten das Lehen (Han) Kishū das Gelände bis zur Meiji-Restauration als Nebenresidenz.

1871 fiel das Gelände an Prinz Arisugawa, dann kam es 1875 unter die Verwaltung des Innenministeriums als Ausweichquartier des Kaiserhauses in Notfällen, 1876 schließlich als „Außenpalast“ (離宮, rikyū). Beim Kantō-Erdbeben wurde der Garten stark beschädigt und wurde 1924 der Stadt Tokio überlassen. 1962 verlor der Garten 4.800 m² durch den Bau der Shinkansen.

Der kleine Park umschließt einen verhältnismäßig großen Teich mit drei Inseln, Nakajima (die steht für die mythische Hōraijima), Ukijima und Ōshima. Ein charakteristisches Element ist der Damm über den Westsee (China) zur Nakajima, der auch im Koishikawa Kōrakuen zu finden ist. Es gibt kleine Anhöhen, Ōyama, Karatsuyama (Erinnerung an das frühere Lehen der Ōkubo, Karatsu). Spuren eines Platzes zum Abrichten von Pferden (bakenjo), ein Wisterien-Spalier, Laube vervollständigen diese Gartenkomposition auf engstem Raum. Seit den zwanziger Jahren ist der Park auch von der Wasserseite umbaut, ist aber immer noch ein Platz der Stille in der Stadt. Seit 1979 kostet der Park Eintritt, er wurde im Rahmen des Gesetzes zum Schutz der Kulturgüter als meishō (sehenswert) deklariert.

Nördlich angrenzend an den Park hatte am Ende der Edo-Zeit Egawa Hidetatsu Rahmen der Landesverteidigung einen Übungsplatz für Kanonen und Gewehre eingerichtet.

Text übernommen aus „Shibarikyū-Park“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Der Shibarikyū-Park steht weltweit auf Platz 2.156 von 7.738 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 136 der 297 in Japan verzeichneten. Gegründet 1686, ist es älter als 24% der datierten Objekte des Atlas — eines von 580 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 3.271-mal geöffnet — mehr als 77% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 5 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Tokio, 7 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Japan abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt der Shibarikyū-Park?

Der Shibarikyū-Park liegt in Japan, bei 35.655°, 139.759°.

Wann wurde der Shibarikyū-Park erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1686. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist der Shibarikyū-Park?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.156 von 7.738 weltweit, Platz 136 in Japan. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Shibarikyū-Park?

Der Kaiserpalast Tokio, rund 3 km entfernt.

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