Castlemap

Ruine

Meydancıkkale

Meydancık Castle · 🇹🇷 Türkei

Meydancıkkale in der Türkei
Foto: Nedim Ardoğa · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Meydancıkkale (oder Meydancık Kalesi) ist der türkische Name einer auf einem schiffartig geformten Berg in 700 m Höhe gelegenen Befestigung zehn Kilometer südlich vom Ort Gülnar und etwa 40 km westlich von Silifke in der türkischen Provinz Mersin im Rauen Kilikien.

Text übernommen aus „Meydancıkkale“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Die Burg liegt bei 37°17′03″N 33°25′47″O, südlich von Gülnar. Sie befindet sich auf einem 700 Meter (2300 ft) hohen Hügel westlich der Straße zwischen Gülnar und Aydıncık. Besucher erreichen die Burg entweder von Gülnar über eine 11 Kilometer (6,8 mi) lange Straße oder von Aydıncık über eine 35 Kilometer (22 mi) lange Straße. Von Mersin aus (über Gülnar) beträgt die Gesamtentfernung etwa 165 Kilometer (103 mi).

Nach dem Zusammenbruch des Hethiterreichs erlebte Anatolien eine Zeit der Unruhen. Es entstanden viele Kleinstaaten, darunter Pirandu in Südanatolien, das um das 7. Jahrhundert v. Chr. von den Luwiern westlich des Flusses Göksu gegründet wurde. Die Hauptstadt von Pirandu war Kirshu. Im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde Kirshu jedoch vom babylonischen Herrscher Neriglissar geplündert. Nachdem Babylon von den Persern besiegt worden war, kam Kirshu unter achämenidische Herrschaft, und nach der Niederlage des Achämenidenreichs gegen Alexander III. von Makedonien wurde Kirshu Teil des Reichs der ptolemäischen Dynastie Ägyptens und später des Seleukidenreichs.

Der Grundriss der Befestigung ist annähernd rechteckig, mit der längeren Ausdehnung entlang einer Nord-Süd-Achse. Die Gesamtfläche beträgt 750 x 150 m² (2460 x 490 ft²). In der Befestigung befanden sich die militärischen Einheiten an der Nordseite des Hügels, und der einzige Zugang zur Burg erfolgte über das Tor an der Nordostecke. Der Palast lag in der Mitte. Im Palast wurde ein öffentlicher Schatz aus 5215 Münzen verschiedener hellenistischer Staaten ausgegraben. Diese Münzen sind heute im Museum von Silifke ausgestellt. Ein weiterer bedeutender Fund war ein Siegel von Muwatalli II., was überraschend war, da die Hethiter das Gebiet lange vor der Gründung von Pirundu bewohnten.

Am südlichen Ende befindet sich ein breiter Brunnenschacht, dessen Funktion umstritten ist. Er könnte entweder eine Zisterne, ein Altar oder sogar ein Geheimgang sein. Ausgrabungen bis in eine Tiefe von 23 Metern (75 ft) liefern bislang keinen Hinweis.

Maschinell übersetzt aus „Meydancık Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Meydancıkkale steht weltweit auf Platz 6.074 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 83 der 129 in der Türkei verzeichneten. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Türkei abschneidet.

Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →

Die ganze Geschichte auf Wikipedia lesen ↗

Häufige Fragen

Wo liegt Meydancıkkale?

Meydancıkkale liegt in der Türkei, bei 36.27333°, 33.44111°.

Wie bekannt ist Meydancıkkale?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 6.074 von 8.134 weltweit, Platz 83 in der Türkei. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Meydancıkkale?

Tokmar Kalesi, rund 30 km entfernt.

Weitere Burgen in der Türkei

Weitere Ruinen