Das Palais Schaumburg ist ein schlossähnliches Gebäude in Bonn, das von 1949 bis 1976 erster Dienstsitz des Bundeskanzleramtes und damit des Bundeskanzlers war. Ursprünglich eine 1858–1860 erbaute Villa, erhielt es sein heutiges Erscheinungsbild Ende des 19. Jahrhunderts nach mehrfachen Um- und Erweiterungsbauten. Nach Fertigstellung eines Neubaus des Bundeskanzleramts 1976 wurde es, weiterhin als „Haus des Bundeskanzlers“ bezeichnet, vorwiegend zu repräsentativen Zwecken genutzt. Infolge der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin im Jahre 1999 diente das Palais Schaumburg von Mai 2001 bis zu einer sanierungsbedingten Schließung im August 2013 als zweiter Dienstsitz des Bundeskanzleramtes und Bundeskanzlers.
Seit 2024 ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Eigentümer des Palais und seine zukünftige Nutzung ist derzeit ungeklärt. Benannt ist es nach seinem zweiten Besitzer aus dem Fürstenhaus Schaumburg-Lippe ab 1890.
Das Palais liegt im engeren Bundesviertel östlich der Adenauerallee (B 9; Hausnummer 141) und westlich des Rheinufers (Wilhelm-Spiritus-Ufer) direkt südlich der Villa Hammerschmidt, des derzeit zweiten Amtssitzes des deutschen Bundespräsidenten. Es ist eine Station des Geschichtsrundwegs Weg der Demokratie.
Das Palais Schaumburg steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz.
Text übernommen aus „Palais Schaumburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Palais Schaumburg steht weltweit auf Platz 918 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 73 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1860: früher als bei 7% der datierten Objekte des Atlas, eines von 717 Atlas-Objekten, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 8.697-mal geöffnet, mehr als 92% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 12 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Köln, 27 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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