Das Schloss Peterhof (russisch Большой петергофский дворец Bolschoi Petergofski Dworez, deutsch ‚Großes Peterhofer Schloss‘, früher auch russisch Петродворец Petrodworez, deutsch ‚Peterhof‘) ist eine ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren am Finnischen Meerbusen in Peterhof, etwa 25 km westlich von Sankt Petersburg.
Die Anlage entstand anlässlich des russischen Sieges im Großen Nordischen Krieg nach dem architektonischen Vorbild von Schloss Versailles und nach eigenhändigen Entwürfen Peters des Großen. Schloss und Park wurden in mehreren Abschnitten von 1715 bis 1755 nach Plänen von Johann Friedrich Braunstein, Jean-Baptiste Alexandre Le Blond, Nicola Michetti und Bartolomeo Francesco Rastrelli im Stil des Barocks erbaut.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Peterhof zerstört und danach von sowjetischen Restauratoren wiederaufgebaut. Das auch „russisches Versailles“ genannte Ensemble gehört seit 1990 zum UNESCO-Welterbe und seit 2008 zu den Sieben Wundern Russlands.
Text übernommen aus „Schloss Peterhof“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Peterhof steht weltweit auf Platz 703 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 32 der 146 in Russland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1714: früher als bei 20% der datierten Objekte des Atlas, eines von 696 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 23.643-mal geöffnet, mehr als 98% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 32 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Sankt Petersburg, 24 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Russland abschneidet.
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