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Qasr Burquʿ

Qasr Burqu' · 🇯🇴 Jordanien

Qasr Burquʿ in Jordanien
Foto: Bashar Tabbah · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Qasr Burquʿ (arabisch قصر برقع) ist ein archäologischer Fundplatz in der syrischen Wüste im östlichen Jordanien. Sichtbarster Bestandteil ist ein in seinem Ursprung schwer zu datierender Turm, der mit später errichteten umliegenden Gebäuden von den Umayyaden ausgebaut wurde und heute mit einer Reihe anderer frühislamischer Bauten des vorderen Orients zu den sogenannten Wüstenschlössern gezählt wird. Das Wort Qasr (arabisch القصر, DMG al-qaṣr), welches diese Bauten oft im Namen tragen, bedeutet „Burg, Festung“.

Text übernommen aus „Qasr Burquʿ“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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Unter dem Umayyaden-Kalifat errichteten Adlige und wohlhabende Familien aus der umayyadischen Dynastie neue Anlagen oder passten bestehende für vielfältige Zwecke an; als Gründe wurden unter anderem genannt: die Kontrolle der Straßen, die Überwachung und Besteuerung der saisonalen Wanderung von Menschen und ihrem Vieh, das Beeindrucken von Reisenden und lokalen Stämmen, die Schaffung von Keimzellen für die Entwicklung neuer Städte, die Entwicklung der Landwirtschaft in halbariden Gebieten sowie den Genuss von Wüstenrückzugsorten zur Erholung und zur Jagd (siehe Wüstenburgen).

Ghadir Burqu (arabisch: غدير البرقع) ist seit prähistorischer Zeit besiedelt, wie archäologische Untersuchungen zeigen, die Fundstätten aus dem Epipaläolithikum, dem frühen Neolithikum und dem späten Neolithikum belegen. Die umfangreichsten prähistorischen Überreste stammen aus dem späten Neolithikum (ca. 7.–6. Jahrtausend v. Chr.), als der See von nomadischen Hirten genutzt wurde, um Schaf- und Ziegenherden zu weiden, vermutlich in den Sommermonaten, wenn Wasser andernorts knapp war.

Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass auf dem Gelände ein römisches Kastell errichtet wurde und während der byzantinischen Zeit ein Kloster erbaut wurde. Um 700 n. Chr. wurde es zu einem umayyadischen Burgkomplex, als al-Walid I., der noch Emir und nicht Kalif war, entweder eine neue Palastanlage errichten ließ oder bestehende Bauten instand setzen ließ, um daraus einen neuen Palastkomplex zu formen.

Qasr Burqu' ist eine der frühesten der umayyadischen Wüstenburgen Jordaniens.

Obwohl sie oft als eine der umayyadischen Wüstenburgen bezeichnet wird, stellt Svend Helms fest, „sie ist weder eine Burg, noch liegt sie in der Wüste“, und die meisten Bauten stammen aus der Zeit vor dem Umayyaden-Kalifat. Sie zählt zu den kleineren Wüstenburgen Jordaniens.

Qasr Burqu' liegt im äußersten Nordosten Jordaniens und ist eine von mehreren umayyadischen Wüstenburgen in der halbariden Region. Sie liegt in der schwarzen Basaltwüste, etwa 100 km östlich von ad-Diyatheh, 70 km südöstlich von an-Namara und etwa 2 km vom Wadi Minqat entfernt, das Wasser aus den Winterregen führt.

Maschinell übersetzt aus „Qasr Burqu'“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Qasr Burquʿ steht weltweit auf Platz 5.495 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 15 der 23 in Jordanien verzeichneten. Die Anlage gehört zu den 113 Objekten auf der Regionalkarte Levante. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Jordanien abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Qasr Burquʿ?

Qasr Burquʿ liegt in Jordanien, bei 32.60844°, 37.96237°.

Wie bekannt ist Qasr Burquʿ?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.495 von 8.134 weltweit, Platz 15 in Jordanien. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Qasr Burquʿ?

Qasr Aseikhin, rund 120 km entfernt.

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