Castlemap

Burg

Schloss Skokloster

Skokloster Castle · 🇸🇪 Schweden · 17. Jahrhundert

Schloss Skokloster in Schweden
Foto: Holger.Ellgaard · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Das Schloss Skokloster, gelegen in der schwedischen Provinz Uppsala län in der Gemeinde Håbo, ist eines der imposantesten Zeugnisse der schwedischen Großmachtszeit.

Der Feldherr Carl Gustav Wrangel veranlasste kurz nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges den Bau des Schlosses. Als Architekt arbeitete vermutlich Casper Vogell, mit dem Wrangel schon in Deutschland Kontakt hatte. Auch Jean de la Vallée und Nicodemus Tessin d. Ä können an gewisse Teile des Projektes geknüpft werden. Das Schloss hat einen quadratischen Grundriss mit vier achteckigen Ecktürmen und einem Innenhof. Um 1670 war der Rohbau fertiggestellt, und man begann mit der Ausstattung und Einrichtung des Schlosses, was sich bis 1700 hinzog und nie vollendet wurde. So ist der große Festsaal auch heute noch eine Baustelle mit Werkzeugen und anderen Hilfsmitteln aus dem 17. Jahrhundert.

Das Schloss wechselte in den folgenden Jahrhunderten mehrmals den Besitzer und wurde 1967 an den Staat verkauft. Es wurde danach renoviert, 1971 zum Byggnadsminne erklärt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Schloss hat sein ursprüngliches Aussehen und seine ursprüngliche Einrichtung bis heute weitgehend erhalten. Die Malereien und Skulpturen sind einzigartig, wie auch die Waffenkammer und die Bibliothek. Ein Teil der ausgestellten Kunstwerke entstammt dem Prager Kunstraub im Sommer 1648. Skokloster wurde so zum Standort des berühmten manieristischen Porträts von Kaiser Rudolf II. als Vertumnus, gemalt 1591 von Giuseppe Arcimboldo.

Text übernommen aus „Schloss Skokloster“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Das Schloss wurde zwischen 1654 und 1676 im Barockstil von dem wohlhabenden Heerführer Graf Carl Gustaf Wrangel auf einer Halbinsel des Mälarsees zwischen Stockholm und Uppsala erbaut. Es wurde hauptsächlich vom Architekten Casper Vogell entworfen; weitere beteiligte Architekten waren Jean de la Vallée und Nicodemus Tessin der Ältere. Es ist wahrscheinlich, dass das Schloss nach dem Vorbild des Schlosses Ujazdów in Warschau, Polen, erbaut wurde.

Das Schloss ist ein Denkmal der schwedischen Großmachtzeit, einer Periode Mitte des 17. Jahrhunderts, in der Schweden zu einer der Großmächte Europas aufstieg. Wrangels Tod im Jahr 1676 bedeutete, dass das Schloss nie wirklich vollendet wurde. Nils Brahe der Jüngere, der das Schloss nach Wrangels Tod erbte, besaß eigene Familienschlösser und vollendete die Innenräume nicht. So ist ein großer Bankettsaal weitgehend in demselben Zustand geblieben, in dem ihn die Bauleute im Sommer 1676 zurückließen. Er wird heute der Unvollendete Saal genannt. Schloss Skokloster ist das einzige Gebäude in Europa mit einer vollständigen Baustelle des 17. Jahrhunderts von gleicher Authentizität. Neben dem Unvollendeten Saal gibt es eine Reihe weiterer zugehöriger Gegenstände aus derselben Zeit, etwa mehrere hundert Werkzeuge und etwa ein Dutzend Bücher über das Bauwesen.

Das Schloss wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem dauerhaften Wohnsitz umgebaut, als die Familie von Essen einzog. Im Erdgeschoss wurde eine Wohnung mit Zentralheizung, einem modernen Bad und Elektrizität eingerichtet. Die oberen Stockwerke sollten als Museum erhalten bleiben. Die Renovierung erfolgte in zwei Schritten in den Jahren 1947 und 1952 und schuf einen modernen Wohnraum innerhalb des Schlosses.

1967 verkaufte die Familie von Essen, die das Schloss von den Brahe geerbt hatte, als deren Familie 1930 ausstarb, das Schloss und seinen Inhalt an den schwedischen Staat; Schloss Skokloster wurde ein staatliches Museum und eine Behörde mit dem Namen Königliche Rüstkammer und Schloss Skokloster mit der Stiftung Hallwyl-Museum (LSH). Die Familie wohnt weiterhin in der Umgebung.

Maschinell übersetzt aus „Skokloster Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Das Schloss Skokloster steht weltweit auf Platz 521 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 8 der 205 in Schweden verzeichneten. Gegründet 1676, ist es älter als 24% der datierten Objekte des Atlas — eines von 585 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 9.460-mal geöffnet — mehr als 92% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2017 rund 86.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 10 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Uppsala, 16 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Schweden abschneidet.

Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →

Die ganze Geschichte auf Wikipedia lesen ↗

Häufige Fragen

Wo liegt das Schloss Skokloster?

Das Schloss Skokloster liegt in Schweden, bei 59.7038°, 17.61941°.

Wann wurde das Schloss Skokloster erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1676. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist das Schloss Skokloster?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 521 von 7.787 weltweit, Platz 8 in Schweden. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Skokloster?

Sjöö Castle, rund 6 km entfernt.

Weitere Burgen in Schweden

Weitere Burgen