Schloss Schlobitten ist ein Gebäudeensemble, das seit 1945 nur noch als eine Ruine existiert. Es liegt in der heutigen polnischen Gemeinde Słobity, früher Schlobitten, das von 1816 bis 1945 zum Kreis Preußisch Holland im ehemaligen Ostpreußen gehörte. Es bestand seit 1624 und war der Stammsitz der Linie Schlobitten des deutschen Adelsgeschlechts Dohna. 1945 wurde es geplündert und in Brand gesteckt und ist seit dem 19. März 1968 unter der Nummer 587/69 auf der polnischen Denkmalschutzliste aufgeführt.
Alexander zu Dohna-Schlobitten gab dem Gebäudeensemble durch Umbauten und Erweiterungen seine Grundform. Er ließ das Vorgängergebäude in den Jahren 1696 bis 1736 zu einem barocken Schloss umgestalten. Alexander Fürst Dohna-Schlobitten konnte kurz vor Ende des Krieges einen bedeutenden Teil des Inventars von Schloss Schlobitten auslagern, bevor es 1945 nach der Besetzung durch die Rote Armee durch Brandstiftung zerstört wurde.
Text übernommen aus „Schloss Schlobitten“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Schloss Schlobitten steht weltweit auf Platz 2.254 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 78 der 397 in Polen verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1622: früher als bei 29% der datierten Objekte des Atlas, eines von 708 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 2.890-mal geöffnet, mehr als 77% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Danzig, 77 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 25 Objekten auf der Regionalkarte Ermland-Masuren. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Polen abschneidet.
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