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Burg

Schloss Świdwin

Świdwin Castle · Polen · 13. Jahrhundert

Schloss Świdwin in Polen
Foto: Marcin Sokołowski · CC BY-SA 3.0 pl · Wikimedia Commons

Schloss Świdwin steht weltweit auf Platz 5.881 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 227 der 397 in Polen verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1275: früher als bei 65% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1091 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Polen abschneidet.

Das Schloss in Świdwin (Schivelbein) beherbergt ein regionales Kulturzentrum. Das Schloss befindet sich am linken Ufer des Flusses Rega in einem Flussknie, nordwestlich von der Stadt.

Die erste Burg wurde von den askanischen Markgrafen von Brandenburg, die das Gebiet um Świdwin/Schievelbein 1258 vom Bistum Cammin gekauft hatten, am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet. Sie hatte einen trapezförmigen Grundriss mit einem Wohngebäude an der nördlichen Burgmauer.

Das Adelsgeschlecht der Wedel, vertreten durch den Hofmarschall Wedego von Wedel, ab 1319 Besitzer der Stadt Schivelbein, begann das Schloss zu erweitern, verkauften es aber aus Geldnot 1384 an den Deutschen Orden. Die Ritter verwandelten das Schloss in den Sitz einer Vogtei. Am Ende des 14. Jahrhunderts trugen sie das alte Wohngebäude ab, errichteten den neuen Ostflügel und die Vogtei am Nordabschnitt der Burgmauer sowie ein neues Burgtor mit dem Torturm.

Im Jahr 1445 erwarb der Kurfürst von Brandenburg Friedrich II., „der Eiserne“ aus dem Haus Hohenzollern, das Schloss für die Markgrafschaft zurück. Durch einen Gebietstausch zwischen dem Amt Schivelbein und der Johanniter-Komturei Quartschen gehörte das Schloss seit 1540 dem evangelischen Johanniterorden, der zwei neue Flügel errichtete. Dadurch ist ein geschlossener Innenhof entstanden. Als übergeordneter Bauherr gilt der Herrenmeister Veit von Thümen.

Melchior von Barfuß, der bis 1540 Komtur in Quartschen gewesen war, wirkte anschließend als kurfürstlicher Landvogt im Schivelbeiner und Dramburger Kreis und war hier gleichzeitig Komtur. 1545 wurde der von Margraf Johann von Küstrin schnell nobilitierte Rat Franz von Neumann Komtur zu Schivelbein, er setzte seine Karriere im Orden als Herrenmeister fort, blieb aber als Person in der historische Geschichtsschreibung bei den Johannitern umstritten.

Text übernommen aus „Schloss Świdwin“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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