Das Château de Beaulieu (Lausanne) steht weltweit auf Platz 6.927 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 120 der 213 in der Schweiz verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1763: früher als bei 15% der datierten Objekte des Atlas, eines von 685 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 17 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Lausanne, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Schweiz abschneidet.
Das Château de Beaulieu ist ein Stadtpalais in der Stadt Lausanne im schweizerischen Kanton Waadt.
Der erste Teil des herrschaftlichen Wohnhauses, der zu einem Seitenflügel des heutigen Schlosses geworden ist, entstand von 1763 bis 1766 nach Plänen des Architekten Rodolphe de Crousaz (1710–1776) von Lausanne. Bauherr war der protestantische Pastor Gabriel-Jean-Henry Mingard. Das grosse Landhaus lag in der noch nicht überbauten Landschaft einen Kilometer westlich der Altstadt von Lausanne. In den 1770er Jahren liess Mingard das Haus durch den Lausanner Architekten vergrössern. So entstand das repräsentative Bauwerk im klassizistischen Stil, das eine zum Genfersee hin ausgerichtete Fassade von 50 Meter Länge hat.
Die Nachkommen von Gabriel-Jean-Henry Mingard bewohnten das Schloss über mehrere Generationen. Sie konnten im grossen Gebäude gelegentlich bekannte Persönlichkeiten beherbergen, so wie den Genfer Geschäftsmann und Politiker Jacques Necker.
Im 20. Jahrhundert kam das Schloss in den Besitz der Stadt Lausanne, die darin im Jahr 1971 das Museum Collection de l’Art Brut einrichtete. Das Gebiet von Beaulieu liegt heute mitten in der ausgedehnten Stadtsiedlung.
Das Schloss und die Collection de l’Art Brut zählen heute zu den Waadtländer Kulturgütern mit nationaler Bedeutung.
Text übernommen aus „Château de Beaulieu (Lausanne)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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