Schloss
Schloss Biebrich
Biebrich Palace · 🇩🇪 Deutschland · 18. Jahrhundert
Das Schloss Biebrich ist die ehemalige Residenz der Fürsten von Nassau-Usingen in Wiesbaden-Biebrich. Die barocke Dreiflügelanlage wurde ab 1734 durch Fürst Karl von Friedrich Joachim Stengel erbaut. Seit 1974 dient es als Sitz des Landesamts für Denkmalpflege Hessen.
Text übernommen aus „Schloss Biebrich“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Graf Georg August Samuel von Nassau-Idstein, 1688 zum Fürsten erhoben, wollte einen eindrucksvolleren Herrschaftssitz als sein Schloss in Idstein im Taunus. Er zog zunächst nach Wiesbaden und später nach Biebrich (das damals eine von Wiesbaden getrennte Gemeinde war). In unmittelbarer Nähe des Rheins, gegenüber dem Biebricher Wörth, begann er mit dem Bau eines Schlosses. Der Bau wurde vom Barockarchitekten Julius Ludwig Rothweil entworfen und 1702 vollendet. Er ist heute als Westpavillon des Schlosses erhalten. Nur vier Jahre später wurde nur 86 Meter östlich davon ein baugleiches Gebäude errichtet. Während der Westpavillon dem Fürsten und seinem Gefolge vorbehalten war, diente der Ostpavillon seiner Gemahlin.
Fürst Georg August Samuel begann 1707 mit dem weiteren Ausbau des Schlosses. Der Barockarchitekt Johann Maximilian von Welsch verband die beiden Pavillons mit einer Galerie und errichtete genau in deren Mitte einen runden Ballsaal. Die Rotunde wurde 1721 vollendet, wodurch Schloss Biebrich sein charakteristisches Erscheinungsbild erhielt.
Nach dem Tod Georg August Samuels erlosch das Haus Nassau-Idstein, und das Schloss kam in den Besitz der Linie Nassau-Usingen. Fürst Karl von Nassau-Usingen beschloss nach seiner Amtseinführung 1734, seinen ständigen Wohnsitz nach Biebrich zu verlegen. Ein solcher Wohn- und Regierungssitz erforderte weitere Räumlichkeiten, sodass der Barockarchitekt Friedrich Joachim Stengel den heutigen Ostflügel entwarf. Nur drei Jahre später baute Stengel den identischen Westflügel. Die Gartenanlagen wurden 1817 auf Wunsch von Herzog Wilhelm von Nassau vom Landschaftsarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell gestaltet.
Charlotte, Großherzogin von Luxemburg, verkaufte das Schloss 1935 an den preußischen Staat. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es zwischen 1980 und 1982 vom Land Hessen renoviert und teilweise wiederaufgebaut. Es wird heute von der Landesregierung für Repräsentationszwecke genutzt und beherbergt das Landesamt für Denkmalpflege.
Maschinell übersetzt aus „Biebrich Palace“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Biebrich steht weltweit auf Platz 1.292 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 100 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1702, ist es älter als 22% der datierten Objekte des Atlas — eines von 525 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 4.689-mal geöffnet — mehr als 83% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 10 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Wiesbaden, 5 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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Wo liegt das Schloss Biebrich?
Das Schloss Biebrich liegt in Deutschland, bei 50.0375°, 8.23417°.
Wann wurde das Schloss Biebrich erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1702. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist das Schloss Biebrich?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.292 von 7.787 weltweit, Platz 100 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Biebrich?
Kurfürstliches Schloss (Mainz), rund 4 km entfernt.
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