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Schloss

Kurfürstliches Schloss (Mainz)

Electoral Palace (Mainz) · 🇩🇪 Deutschland

Kurfürstliches Schloss (Mainz) in Deutschland
Foto: Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Das Kurfürstliche Schloss zu Mainz ist die ehemalige Stadtresidenz der Mainzer Erzbischöfe, die als solche auch Kurfürsten und Landesherren des Mainzer Kurstaates waren.

Text übernommen aus „Kurfürstliches Schloss (Mainz)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Ursprünglich residierte der Erzbischof von Mainz am Dom, wo sich eine alte Privatkapelle aus dem Jahr 1137 befindet, doch 1475, als das Domkapitel Diether von Isenburg wiederwählte, wurden ihm Bedingungen auferlegt: Er musste die Stadt Mainz dem Kapitel übergeben und in der Stadt eine Burg errichten. Der Bau der Martinsburg begann 1478 und wurde zwei Jahre später vollendet. Mehrere Jahrzehnte lang wohnten die Erzbischöfe dort oder im kurfürstlichen Schloss zu Aschaffenburg, Schloss Johannisburg. Nachdem die Burg im zweiten Krieg mit den Markgrafen 1552 beschädigt worden war, wurde sie im Renaissancestil wiederhergestellt.

Erzbischof Daniel Brendel von Homburg errichtete um 1580 Amtsgebäude und die Sankt-Gangolf-Kirche. (Um Platz für neue Alleen zu schaffen, wurden diese Gebäude ebenso wie die Martinsburg von Napoleon während der französischen Besetzung der Stadt zwischen 1798 und 1814 abgerissen.)

Der Bau eines neuen Schlosses begann 1627 im Auftrag des Erzbischofs Georg Friedrich von Greiffenklau. Der Rheinflügel des neuen Schlosses konnte erst 1678 fertiggestellt werden, da sich der Bau durch den Dreißigjährigen Krieg und den Pfälzischen Erbfolgekrieg verzögerte. Der ursprüngliche Plan ist nicht bekannt, doch es handelte sich wahrscheinlich um eine Vierflügelanlage, vergleichbar mit den 1604 durchgeführten Umbauten von Schloss Johannisberg. Es ist anzunehmen, dass die Martinsburg nur wegen dieser Verzögerungen stehen blieb.

Der Nordflügel wurde 1687 begonnen, war 1752 fertig und wurde in den folgenden Jahren eingerichtet. Die Arbeiten am Flügel, der sich vom Fluss weg erstreckt, begannen während der Regierungszeit von Johann Friedrich Karl von Ostein (1743–1763) und Friedrich Karl Joseph von Erthal (1774–1802).

Die Verzögerungen waren nicht nur dem Pfälzischen Erbfolgekrieg geschuldet, sondern auch der umfangreichen Bautätigkeit des Adels: So band etwa das 1700 von Lothar Franz von Schönborn begonnene Lustschloss Favorite große Mittel. Diese Sommerresidenz wurde 1793 während der Belagerung von Mainz durch den Beschuss der Koalitionstruppen zerstört.

Maschinell übersetzt aus „Electoral Palace, Mainz“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Kurfürstliches Schloss (Mainz) steht weltweit auf Platz 2.705 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 197 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.460-mal geöffnet — mehr als 59% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 9 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Wiesbaden, 9 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Kurfürstliches Schloss (Mainz)?

Kurfürstliches Schloss (Mainz) liegt in Deutschland, bei 50.0067°, 8.27056°.

Wie bekannt ist Kurfürstliches Schloss (Mainz)?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.705 von 8.133 weltweit, Platz 197 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Kurfürstliches Schloss (Mainz)?

Deutschhaus Mainz, rund 1 km entfernt.

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