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Ruine

Burg Krems

Österreich · 11. Jahrhundert

Burg Krems in Österreich
Foto: Liuthalas · CC BY-SA 3.0 at · Wikimedia Commons

Burg Krems steht weltweit auf Platz 7.115 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 198 der 239 in Österreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1100: früher als bei 85% der datierten Objekte des Atlas, eines von 439 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 7 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Graz, 20 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.

Die Burgruine Krems liegt östlich der Stadtgemeinde Voitsberg in der Steiermark im Ortsteil Krems. Die Geschichte der Burg reicht bis in das 11. oder 12. Jahrhundert zurück, als sie der Salzburger Erzbischof erbauen ließ. Im Jahr 1248 ist sie erstmals urkundlich erwähnt. Krems befand sich mehrfach im Besitz größerer Adelsfamilien, die jedoch meist Pfleger oder Verwalter mit der Verwaltung der Herrschaft beauftragten. Im 14. Jahrhundert hatte Krems die niedere Gerichtsbarkeit inne und im 16. Jahrhundert wurde die Burg zu einem Renaissanceschloss mit Tiergarten ausgebaut. Im 17. Jahrhundert erwarb Graf Karl Saurau das Anwesen und legte es mit seiner Herrschaft Ligist zusammen.

Nachdem er 1730 die Verwaltung in das Schloss Ligist verlegt hatte, vernachlässigte er Krems und überließ es dem Verfall. 1817 rutschte ein Teil des Schlosses nach einem Regenschauer ab. 1857 kaufte es Erzherzog Johann.

Am 20. März 1936 wurde die Ruine unter Denkmalschutz gestellt und die Anlage wurde gesichert und begehbar gemacht. Ein Burgverein führte in den 1960er-Jahren Renovierungsarbeiten durch. Seit dem Jahr 1988 ist die Burg Krems im Besitz des Vereins Licht im Leben. Seit 1993 wird sie von dem neu gegründeten Burgverein restauriert. So wurde unter anderem ein Weg um die Ruine angelegt und der Bergfried wieder begehbar gemacht. Ein im Mai 2015 eröffneter kleiner Museumsraum zeigt die Geschichte von Burg Krems.

Die Burganlage ist die Ruine einer Höhenburg auf einem vorgeschobenen Bergrücken. Der fünfstöckige, auf einem Felsklotz erbaute Bergfried ist ein markantes Merkmal der Burg und weithin sichtbar. Im Süden der Anlage befindet sich ein Wohnturm mit zwei sich anschließenden Wohnbauten. Um das gesamte Areal verläuft eine Ringmauer, die teilweise mit Schießscharten versehen ist. Die im Norden der Kernburg vorgelagerte Vorburg gilt als jüngster Teil der Anlage.

Text übernommen aus „Burg Krems“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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