Ruine
Burgruine Gösting
Gösting Castle · 🇦🇹 Österreich · 11. Jahrhundert
Die Burgruine Gösting ist die Ruine einer einst bedeutenden Höhenburg in Graz. Sie befindet sich im Nordwesten der Stadt in Gösting, dem 13. Stadtbezirk der Landeshauptstadt der Steiermark. Sie war schon seit Juli 2020 nicht mehr begehbar. Nach dem Einsturz eines Teils der inneren Ringmauer, bemerkt am 27. Dezember 2020, wurde auch der Weg zur und um die Ruine sicherheitshalber amtlich gesperrt.
Mit Stand Jänner 2022 ist der Weg zur und um die Ruine geöffnet. Ein auskragender, hochliegender Teil einer Mauer ist mit Gurten verzurrt. Nach Sicherungsarbeiten lud am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2022, der Pächter GBG (Gebäude- und Baumanagement Graz) erstmals zu Führungen durch einen Gutteil der ungedeckten Teile der Ruine. 2000 Besucher nutzten diese erste Gelegenheit zur Besichtigung, die im Zuge von Führungen erhalten bleibt. Schrittweise wird die GBG weitere Sanierungen betreiben, um gemäß Pachtvertrag die Ruine kostenlos zu öffnen.
Text übernommen aus „Burgruine Gösting“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia
Aufgrund ihrer günstigen strategischen Lage kontrollierte die Burg das enge Murtal nördlich von Graz, das sich zum Grazer Becken hin öffnet, und damit den Verkehr und Handel von und nach Graz. Die Burgruine, die 200 Meter (660 ft) über Graz liegt, ist ein beliebtes Ausflugsziel, da sie bis heute einen Panoramablick über das Grazer Becken und das oststeirische Hügelland bietet.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert erbaut; die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1042. Sie wurde bis ins 15. Jahrhundert kontinuierlich erweitert. In diesem Jahrhundert wurde die Burg zu einer Festung ausgebaut, um Schutz gegen die Türken und Ungarn zu bieten. Sie war Teil des Feuersignalsystems, das die Bevölkerung im Falle einer Gefahr warnen sollte.
1707 wurde die Burg mitsamt ihrem Herrschaftsgebiet von den Grafen von Attems erworben. Am 10. Juli 1723 schlug der Blitz in das Pulvermagazin ein, und ein großer Teil der Burg brannte nieder. Sie wurde nicht wieder aufgebaut, sondern als neue Residenz der Familie Attems durch das barocke Schloss Gösting bzw. Neugösting am Fuß des Berges ersetzt, das 1728 fertiggestellt wurde.
Seit 1999 befinden sich die Ruine und die umliegenden Wälder im Besitz der Familie Auer, die Bäcker sind. Die Ruine wird von der 1925 gegründeten Burgstiftung erhalten.
Heute stehen nur noch die Kapelle, der Bergfried und die Reste einiger Mauern. Im Turm befindet sich heute ein kleines Museum, außerdem wurde eine Schenke eingerichtet. Die Burg ist vom Schlossplatz in Gösting aus zu Fuß in nur 30 Minuten erreichbar.
Maschinell übersetzt aus „Gösting Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Burgruine Gösting steht weltweit auf Platz 5.348 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 140 der 201 in Österreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1042 — früher als bei 91% der datierten Objekte des Atlas — eines von 325 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 7 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Graz, 6 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt die Burgruine Gösting?
Die Burgruine Gösting liegt in Österreich, bei 47.10378°, 15.38149°.
Wann wurde die Burgruine Gösting erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1042. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Burgruine Gösting?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.348 von 8.134 weltweit, Platz 140 in Österreich. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Burgruine Gösting?
Schloss Eggenberg (Graz), rund 3 km entfernt.
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