Ruine
Burg Nideggen
🇩🇪 Deutschland · 12. Jahrhundert
Die Ruine der Burg Nideggen ist Wahrzeichen der Stadt Nideggen und befindet sich im Besitz des Kreises Düren. Die rechteckige Höhenburg war Sitz der mächtigen Grafen und Herzöge von Jülich und besaß im Mittelalter den Ruf, uneinnehmbar zu sein.
Die Burg befindet sich in der Nordeifel im Naturpark Hohes Venn-Eifel. In der Gemarkung Nideggen steht sie westlich der Kernstadt auf einem nach Westen gerichteten Felssporn (330 m ü. NHN) oberhalb der Rur.
Text übernommen aus „Burg Nideggen“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Burg Nideggen wurde von den Grafen von Jülich in dem strategisch wichtigen Grenzgebiet der damaligen Herrschaft Monschau errichtet. Sie sollte das ererbte Territorium der Grafen gegen die Interessen der Erzbischöfe von Köln schützen.
Der Grundstein für die Burg wurde 1177 von Wilhelm II. beim Bau des Bergfrieds gelegt, der in Sichtweite der Reichsburg Berenstein errichtet wurde. Diese lag etwa drei Kilometer westlich und war um 1090 erbaut worden. Nach ihrer fast vollständigen Zerstörung um 1200 diente sie als Steinbruch für den Ausbau des Bergfrieds von Nideggen. Die gelblichen Quadersteine von Berenstein unterscheiden sich deutlich von den rot gefärbten Sandsteinblöcken, die die untere Hälfte des Turms bilden und in Nideggen gebrochen wurden.
Die Bauarbeiten wurden von Wilhelm III. fortgesetzt. Wie schon seine Vorfahren lag auch sein Nachfolger im Streit mit dem Kurfürstentum Köln. 1242 ließ Wilhelm IV. nach einer erfolgreichen Schlacht den damaligen Erzbischof Konrad von Hochstaden neun Monate lang im Verlies des Bergfrieds gefangen halten. Doch er war nicht der Einzige, der die Mauern dieses dunklen Gefängnisses kennenlernte. Wenige Jahre zuvor (um 1214) musste Herzog Ludwig von Bayern dort „Quartier beziehen“. Konrads Nachfolger auf dem erzbischöflichen Thron von Köln, Engelbert II. von Falkenburg, wurde ebenfalls von den Grafen von Jülich dort gefangen gehalten, mehr als drei Jahre lang, von 1267 bis 1271.
Unter Gerhard von Jülich entstand die Siedlung Nydeckin nahe dem Burgflecken. Gerhard verlieh Nideggen 1313 die Stadtrechte.
Wilhelm V., später Herzog Wilhelm I., begann 1340 mit dem Ausbau der Burg; der Palas in Nideggen zählte zu den größten Burgsälen, die im Rheinland errichtet wurden. Im späten Mittelalter kamen ihm an Größe nur der Krönungssaal des Aachener Rathauses und der Gürzenich in Köln nahe. Wilhelm I. war es auch, der Burg Nideggen 1356 zu seinem Familiensitz machte.
Nach dem Tod Rainalds von Jülich ging die Burg an die Familie der Herzöge von Berg über, deren Häupter sich von da an Herzöge von Jülich und Berg nannten.
Maschinell übersetzt aus „Nideggen Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Burg Nideggen steht weltweit auf Platz 3.445 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 269 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1177 — früher als bei 80% der datierten Objekte des Atlas — eines von 563 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.878-mal geöffnet — mehr als 65% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Aachen, 29 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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Wo liegt Burg Nideggen?
Burg Nideggen liegt in Deutschland, bei 50.68851°, 6.47664°.
Wann wurde Burg Nideggen erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1177. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist Burg Nideggen?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 3.445 von 8.133 weltweit, Platz 269 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Burg Nideggen?
Die Burg Satzvey, rund 18 km entfernt.
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