Die Burg Jeltsch steht weltweit auf Platz 8.359 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 355 der 397 in Polen verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1400: früher als bei 50% der datierten Objekte des Atlas, eines von 758 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 9 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Opole, 58 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Polen abschneidet.
Die Burg Jeltsch (polnisch Zamek w Jelczu-Laskowicach), manchmal auch als Burg Jeltz bezeichnet, war eine Wasserburg auf einer kleinen Oderinsel am Südrand von Jeltsch (Jelcz), seit 1945 im Powiat Oławski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen.
Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet, aber erst 1375 als „castrum“ erstmals urkundlich erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert zu einer mehrflügeligen Anlage ausgebaut, erhielt sie 1518 unter dem damaligen Burgherrn Konrad Sauermann eine Neugestaltung im Stil der Renaissance. Da die Anlage im Dreißigjährigen Krieg durch mehrfache Belagerung, Einnahme und Verwüstung unterschiedlicher Kriegsparteien stark beschädigt worden war, zogen die Besitzer 1650 in ihr nahe gelegenes Schloss Laskowitz. Die Burg wurde nachfolgend nur noch von einem Pächter bewohnt, der dort eine Brauerei und eine Gaststätte betrieb. Als der Betrieb im 19. Jahrhundert eingestellt und die Burggebäude gesprengt wurden, blieben nur noch ruinierte Mauerreste von der Anlage übrig. Diese stehen seit dem 20. November 1964 unter Denkmalschutz.
Text übernommen aus „Burg Jeltsch“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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