Die Ruine der Burg Birkenfels (französisch Château du Birkenfels, seltener auch Château de Birkenfels) steht zwei Kilometer südwestlich des Odilienbergs auf dem Gebiet der elsässischen Gemeinde Ottrott.
Die Höhenburg wurde von der Familie Be(r)ger errichtet und ist eine von insgesamt neun Wehranlagen, die auf nur wenigen Quadratkilometern rund um den Odilienberg stehen. Nach Aussterben der Beger vergab Kaiser Karl V. das Reichslehen an seinen Vizekanzler Matthias von Held, der es 1537 an die Familie Joham von Mundolsheim veräußerte. Schon in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde die Burg aufgegeben. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verfiel sie endgültig zu einer Ruine, ehe sie während der Französischen Revolution in das Eigentum der Stadt Obernai (deutsch Oberehnheim) überging, auf deren Territorium sie stand. Die Stadt ist heute noch Eigentümerin, hat die Anlage aber in die Obhut der Association pour la Conservation du Patrimoine Obernois gegeben, eines Vereins, der sich der Erhaltung von Denkmälern rund um Obernai verschrieben hat.
Die früher unter anderem Bergfels, Bergfeldschloss und Birkwaldschloss genannte Burg wird heute auch kurz nur als Le Birkenfels (deutsch der Birkenfels) bezeichnet. Sie steht seit dem 16. November 1984 als Monument historique unter Denkmalschutz und ist frei zugänglich.
Text übernommen aus „Burg Birkenfels (Elsass)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Burg Birkenfels (Elsass) steht weltweit auf Platz 7.445 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 701 der 793 in Frankreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1260 — früher als bei 67% der datierten Objekte des Atlas — eines von 1080 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 20 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Straßburg, 31 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 63 Objekten auf der Regionalkarte Elsass. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Frankreich abschneidet.
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