Die Ruine der Burg Landsberg (französisch Château de Landsberg) im Elsass steht auf einem südlichen Ausläufer des Odilienbergmassivs rund 30 Kilometer südwestlich von Straßburg. In einer Höhe von 580 Metern über NN auf einem Bergsporn liegend, dominiert sie die Ortschaft Heiligenstein im Département Bas-Rhin.
Die Spornburg wurde im Laufe der Geschichte auch mit Landsberch, Landesperg sowie Landsperg bezeichnet und war die Stammburg der Ritter von Landsberg. Aus Sicht der Burgenforschung ist die Anlage wegen der erstmals verwirklichten und damit führenden Konzeption als Frontturmburg mit übereck gestelltem, viereckigem Bergfried und sich dahinter im Schutz aufstellenden Wohnbauten bedeutend. Sie diente als Vorbild für weitere elsässische Burgen wie Bernstein, Ortenberg und Birkenfels. Die Anlage steht seit dem 25. Oktober 1965 als Monument historique unter Denkmalschutz.
Eine botanische Besonderheit ist das Vorkommen des Winterlings (mundartlich Schlossbliemele). Die mediterrane Art wurde im Mittelalter im Burghof als Zierpflanze kultiviert und ist von dort aus verwildert.
Text übernommen aus „Burg Landsberg (Elsass)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Burg Landsberg (Elsass) steht weltweit auf Platz 4.901 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 422 der 787 in Frankreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1197: früher als bei 77% der datierten Objekte des Atlas, eines von 763 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 20 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Straßburg, 30 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 63 Objekten auf der Regionalkarte Elsass. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Frankreich abschneidet.
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