Citânia de Briteiros ist eine Ruinenstadt rund 22 km östlich von Braga in Portugal. Die Gebäude waren Wohnstätten (Citânias) der eisenzeitlichen Keltiberer von etwa 800 v. Chr.
Die Bergsiedlung am Monte de São Romão wurde von dem Archäologen Martins Sarmento (1833-1899) ab 1875 freigelegt. Das Ausgrabungsfeld hat eine Größe von 240 × 300 m und ist von einem dreifachen Mauerring umgeben. Hier liegen rund 160 Hausfundamente aus großen Steinquadern. Die ursprüngliche Bedachung bestand vermutlich aus Stroh. Die Häuser sind durch ein – heute nur schwer begehbares – Netz aus gepflasterten Straßen und Gassen erreichbar. Man findet heute noch Steinwälle, Wasserleitungen und Wasserrinnen entlang der Straßen. Auf dem Hügel stehen zwei rekonstruierte Rundhütten mit Strohdächern. Eine der meistbeachteten Bereiche der Ausgrabung ist die Pedra Formosa.
Die wichtigsten Funde sind im bereits 1885 eingerichteten Museu da Sociedade de Martins Sarmento in Guimarães ausgestellt.
Text übernommen aus „Citânia de Briteiros“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Citânia de Briteiros steht weltweit auf Platz 1.679 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 20 der 212 in Portugal verzeichneten. Die Gründung fällt auf 2 v. Chr.: früher als bei 98% der datierten Objekte des Atlas, eines von 16 Atlas-Objekten, die im 1. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 3.131-mal geöffnet, mehr als 79% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 7 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Braga, 9 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Portugal abschneidet.
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