Deoksugung (IPA [təks'uk'uŋ]) ist einer unter fünf koreanischen Palästen in Seoul, die während der Joseon-Dynastie gebaut wurden.
Ursprünglich war er kein Palast, sondern eine Villa eines Prinzen. 1598 wurden aber im Rahmen des Imjin-Kriegs alle Paläste zerstört. Daher benutzte das Königshaus nach einem Umbau die nämliche Villa als provisorischen Palast. So erhielt der Gebäudekomplex den Palastnamen Gyeongungung (kor. 경운궁, 慶運宮; [kjəŋunk'uŋ]).
Erst im Jahr 1907 nannte man den Palast mit dem heutigen Namen Deoksugung. Dieser Palast war mit einer der Schauplätze des Untergangs der Joseon-Dynastie.
Zwischen 1910 und 1945, als Korea eine Provinz Japans war, galt die Japanische Sprache als Nationalsprache. Die Hanja bzw. Kanji des Palastnamens (jap. 德壽宮) wurden daher japanisch ausgesprochen, und er hieß in dieser Zeit Tokujukyū.
Text übernommen aus „Deoksugung“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Deoksugung steht weltweit auf Platz 388 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 5 der 57 in Südkorea verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1593: früher als bei 33% der datierten Objekte des Atlas, eines von 891 Atlas-Objekten, die im 16. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 8.747-mal geöffnet, mehr als 93% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 14 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Seoul, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Südkorea abschneidet.
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