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Festung

Fort Loncin

Fort de Loncin · Belgien · 19. Jahrhundert

Fort Loncin in Belgien
Foto: Reisender X from Germany · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

Fort Loncin steht weltweit auf Platz 2.948 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 31 der 128 in Belgien verzeichneten. Gründung 1881, eines von 705 Atlas-Objekten, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 2.918-mal geöffnet, mehr als 77% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 30 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Lüttich, 7 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Belgien abschneidet.

Fort Loncin war eines von sechs großen Festungswerken des Festungsrings Lüttich, außerdem gab es sechs kleine Festungswerke.

Der Ring wurde 1880 bis 1890 nach Plänen des Generals Henri Alexis Brialmont um die belgische Stadt Lüttich herum gebaut, dabei wurden erstmals Beton und Stahlbeton im größeren Umfang verwendet.

Das Fort Loncin selbst wurde 1888 errichtet. Seine Besatzung bestand aus 500 Artilleristen und 80 Infanteristen.

Es erhielt am 15. August 1914 während der Eroberung von Lüttich im Ersten Weltkrieg bei einem deutschen Angriff einen Volltreffer in die Munitionskammer. Durch die Explosion und das Zusammenbrechen von Teilen des Forts starben 350 belgische Soldaten; die Überlebenden – darunter auch der belgische Befehlshaber Gérard Leman – kamen in deutsche Kriegsgefangenschaft.

Das Fort wurde nicht wiederaufgebaut; es gilt als eines der bedeutendsten belgischen Kriegsdenkmäler.

Text übernommen aus „Fort Loncin“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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