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Ruine

Fort St. Michael (Venlo)

Fort Sint-Michiel · 🇳🇱 Niederlande · 17. Jahrhundert

Fort St. Michael (Venlo) in den Niederlanden
Foto: Gerard Dukker · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Fort St. Michael ist ein ehemaliges Fort in Venlo in dem ehemaligen Herzogtum Geldern, seit 1815 in der niederländischen Provinz Limburg.

Text übernommen aus „Fort St. Michael (Venlo)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

1632 eroberte Friedrich Heinrich, Prinz von Oranien (niederländischer Beiname: De Stedendwinger, der Städtebezwinger), im Achtzigjährigen Krieg die Stadt Venlo von den Spaniern. 1637 verlor er die Stadt nach langer Belagerung wieder an dieselben Spanier. Obwohl die Stadt im 16. Jahrhundert eine solide Verteidigungsanlage errichtet hatte, wurde beschlossen, dieses Fort am Westufer der Maas zu bauen. 1646 unternahm Friedrich Heinrich einen erneuten Versuch, die Stadt zu belagern. Da das Fort da bereits fertiggestellt war, scheiterte sein Versuch.

Um 1450 gab es am Westufer bereits eine Befestigung. Als die Stadt Venlo im 18. Jahrhundert der Niederländischen Republik angegliedert wurde, wurden drei neue Forts um die Stadt errichtet: Fort Ginkel (benannt nach Godard van Reede, Baron Ginkel, dem damaligen örtlichen Militärkommandanten), Fort Beerendonck (benannt nach einem früheren Bauernhof an dieser Stelle) und Fort Keulen.

Das Tegelpoort (Tor nach Tegelen) aus dem 14. Jahrhundert wurde durch das Roermondsepoort (Tor nach Roermond) ersetzt. Da das Militär im Laufe der Jahre mehr Platz benötigte, erwiesen sich die Kasernen als zu klein. Schließlich waren Soldaten noch immer in den Häusern der Bürger von Venlo untergebracht. Der Kommandant entschied daher, die Soldaten in größeren Kasernen und in den Forts unterzubringen.

Im 18. Jahrhundert wies ein Bericht auf den schlechten Zustand der Forts hin, insbesondere von Fort St. Michiel. Zudem lag das Fort laut diesem Bericht zu weit vom Fluss entfernt. Dies machte das Fort leicht einnehmbar. Daher wurde 1831 Fort Leopold errichtet, ein Erdfort, benannt nach Leopold I. von Belgien.

1867 ordnete ein königliches Dekret die Schleifung aller Festungswerke in den Niederlanden an. Von der Festung Venlo blieben nur zwei kleine Teile erhalten (der sogenannte Luif am Flussufer und eine Lünette an der Südseite). Fort Sint-Michiel wurde, wie alle anderen Befestigungen in Venlo, dem Erdboden gleichgemacht. Die unterirdischen Reste blieben unangetastet.

Maschinell übersetzt aus „Fort Sint-Michiel (Venlo)“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Fort St. Michael (Venlo) steht weltweit auf Platz 5.920 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 79 der 201 in den Niederlanden verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1641 — früher als bei 29% der datierten Objekte des Atlas — eines von 626 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 6 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Roermond, 23 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Niederlande abschneiden.

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Häufige Fragen

Wo liegt Fort St. Michael (Venlo)?

Fort St. Michael (Venlo) liegt in den Niederlanden, bei 51.37194°, 6.15917°.

Wann wurde Fort St. Michael (Venlo) erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1641. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Fort St. Michael (Venlo)?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.920 von 8.133 weltweit, Platz 79 in den Niederlanden. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Fort St. Michael (Venlo)?

Castle De Berckt, rund 5 km entfernt.

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