Der Gediminas-Turm ist der einzige erhaltene Eckturm der Anlage der Oberen Burg Vilnius, Litauen.
Der achteckige Turm auf dem 142 m hohen Gediminas-Hügel (Pilies kalnas) ist heute ein Wahrzeichen von Vilnius. Hier ist ein geschichtliches Museum untergebracht, das der Geschichte der Oberen Burg gewidmet ist, die 1323 von Großfürst Gediminas gebaut wurde. Trotz der Rundbögen seiner Fenster ist er ein Bauwerk der Gotik in Litauen. Von der Aussichtsplattform des Turms eröffnet sich ein Rundblick über Vilnius. Es gibt den Schrägaufzug Gedimino kalno zum Gediminas-Turm. Am Neujahrstag 1919 wurde hier erstmals die litauische Fahne gehisst.
Die Hänge unterhalb des Gediminas-Turms sind geologisch instabil. Es besteht die Gefahr von Hangrutschungen. Infolge von erneuten Erdbewegungen im Jahr 2016 wurden umfangreiche Sicherungsmaßnahmen beschlossen. Die Festigungsarbeiten des Nordwesthangs kosteten 3,2 Millionen Euro. 2,9 Millionen Euro wurden für Notfallmanagementarbeiten in anderen Teilen des Berges ausgegeben. Nach den Verträgen im Jahr 2020 werden die Arbeiten auf dem Hügel 2,4 Millionen Euro, die Untersuchung und Projektvorbereitung 2,18 Millionen Euro kosten.
Text übernommen aus „Gediminas-Turm“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Der Gediminas-Turm steht weltweit auf Platz 563 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 4 der 32 in Litauen verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1301: früher als bei 60% der datierten Objekte des Atlas, eines von 755 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 5.923-mal geöffnet, mehr als 89% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 16 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Vilnius, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Litauen abschneidet.
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