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Ruine

Burg Ismantorp

Ismantorp Fortress · Schweden · 2. Jahrhundert

Burg Ismantorp in Schweden
Foto: Jan Norrman · CC BY 2.5 · Wikimedia Commons

Die Burg Ismantorp steht weltweit auf Platz 3.307 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 88 der 209 in Schweden verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 200: früher als bei 98% der datierten Objekte des Atlas, eines von 22 Atlas-Objekten, die im 2. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.420-mal geöffnet, mehr als 60% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 6 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Schweden abschneidet.

Die Burg Ismantorp (schwedisch Ismantorps borg) ist eine von 16 heute zumeist verfallenen Burgen auf der schwedischen Insel Öland. Sie liegt in der Mitte Ölands, zwischen den Ortschaften Rälla und Långlöt in der Gemeinde Borgholm.

Die erste Erwähnung der Burg fand 1634 statt. Carl von Linné, der 100 Jahre später eine botanische Aufnahme der Insel vornahm, lenkte die Aufmerksamkeit auf die Umwallung. Seine Reisenotizen wurden 1745 unter dem Titel Öländska och Gothländska Resa veröffentlicht.

Über die Funktion dieser Anlage, von der nur der äußere Steinwall mit 125 m Durchmesser und die Fundamentumrisse der einst 88 Häuser, großenteils im Inneren der Mauer, erhalten blieben, gibt es mehrere Theorien. Zwar lassen die extensiven Befestigungen eine Verteidigungsanlage vermuten, doch ist diese durch ihre neun Tore schwer zu sichern. Daher wird Ismantorp mit slawischen Burgen verglichen, die ähnlich den späteren mittelalterlichen Städten, geschützte Wohnstätte und religiöses Zentrum waren. Auch eine Funktion als Fluchtburg kommt bei dieser Anlage nicht in Betracht. Archäologische Funde aus dem Jahr 2000 lassen auf eine Nutzung zwischen 300 und 500 n. Chr. schließen.

Text übernommen aus „Burg Ismantorp“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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