Die Zitadelle von Kirkuk (arabisch قلعة كركوك, DMG Qalʿat Kirkūk; kurdisch قەڵای کەرکووک; türkisch Kerkük Kalesi) ist eine Zitadelle mit zugehörigen Bauwerken im Zentrum von Kirkuk im Irak und gilt als ältester Teil der Stadt. Die Zitadelle liegt auf einem etwa 40 Meter hohen Tell auf einem Plateau gegenüber dem Khasa-Fluss. Obwohl der größte Teil der Zitadelle zerstört wurde, sind Teile der Anlage, darunter Moscheen, Gräber und Wohnhäuser, erhalten geblieben.
Historisch war Kirkuk mehrheitlich turkomanisch, zugleich aber religiös, wirtschaftlich und ethnisch vielfältig. Innerhalb der Zitadelle befanden sich zahlreiche Märkte, Moscheen, von denen einige bis in das Goldene Zeitalter des Islam zurückreichen, sowie mehrere Sufi-Konvente beziehungsweise Takiyya, die mit der Ausbreitung des Qadiriyya-Ordens in der Region verbunden waren. Daneben gab es Stätten christlicher und jüdischer Religionsausübung. Die Zitadelle umfasst außerdem eine von mehreren Stätten im Nahen Osten, an denen nach lokaler Überlieferung der abrahamitische Prophet Daniel bestattet sein soll.
Im April 2021 wurde das 42,5 Hektar große Areal der Zitadelle mit seinen erhaltenen Bauwerken wegen seiner historischen Bedeutung, seiner authentischen alten Stadtstruktur und seines sozialen Werts in die Tentativliste des UNESCO-Welterbes im Irak aufgenommen.
Text übernommen aus „Zitadelle von Kirkuk“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Zitadelle von Kirkuk steht weltweit auf Platz 1.954 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 7 der 15 im Irak verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 800 v. Chr.: früher als bei 99% der datierten Objekte des Atlas, eines von 6 Atlas-Objekten, die im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.695-mal geöffnet, mehr als 65% des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie der Irak abschneidet.
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