Burg
Schloss Kyburg
Kyburg Castle · 🇨🇭 Schweiz · 11. Jahrhundert
Die Kyburg ist ein Schloss beim gleichnamigen Dorf (Kyburg ZH) in der Gemeinde Illnau-Effretikon, Schweiz. Es liegt südlich von Winterthur hoch über der Töss und geht auf eine mittelalterliche Burg zurück. Die Kyburg ist als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestuft.
Text übernommen aus „Schloss Kyburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Die erste Befestigung an diesem Ort wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts von den Grafen von Winterthur errichtet.
Sie wird erstmals 1027 unter dem Namen Chuigeburg („Kuhburg“) erwähnt, ein Name, der auf eine ursprüngliche Nutzung als Fluchtburg für Vieh hindeutet. Die moderne Schreibweise Kyburg taucht erstmals in den 1230er-Jahren auf (weitere Schreibweisen aus dem 11. bis 13. Jahrhundert sind unter anderem Chiuburch, Cogiburk, Kuiburc, Chuͦweburg, Chyburc, Qwiburg, Kiburc, Chiburg, Kibor, Kyburc, Kiburg).
Die frühe Burg wurde 1028 oder 1030 von Kaiser Konrad II. zerstört. Sie wurde wiederaufgebaut und wurde bald zum Zentrum der Grafschaft Kyburg, die 1053 als Besitz der Grafen von Dillingen gebildet wurde. 1079, während des Investiturstreits, wurde die Burg von Abt Ulrich II. von St. Gallen angegriffen und teilweise zerstört. Bis 1096 führten die Grafen von Dillingen den Titel eines Grafen von Kyburg unter ihren Titeln. Bis 1180 hatten sich die Grafen von Kyburg als Nebenlinie der Dillinger etabliert. Bis zum 13. Jahrhundert stiegen sie neben den Habsburgern und dem Haus Savoyen zur bedeutendsten Adelsfamilie im Schweizer Mittelland auf.
Nach dem Tod des letzten Grafen 1264 beanspruchte Rudolf von Habsburg das Erbe für seine Familie. Mit einer Unterbrechung wurden die Reichskleinodien des Heiligen Römischen Reiches zwischen 1273 und 1322 auf der Burg aufbewahrt.
1349 wurden 330 Juden innerhalb der Festung verbrannt. Dies war eines der tödlichsten Pogrome im schweizerischen Raum.
Der Kern der erhaltenen Burg stammt aus dem 13. Jahrhundert, mit bedeutenden Erweiterungen im Verlauf des 13. und 14. Jahrhunderts. Sie zählt zu den größten erhaltenen mittelalterlichen Burganlagen der Schweiz und besteht aus einem Bergfried und Palas mit zusätzlichen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie einer Kapelle, alle verbunden durch eine Ringmauer, die einen großen Innenhof umschließt.
1424 kaufte die Stadt Zürich die Grafschaft, und die Burg wurde zum Sitz des Landvogts.
Maschinell übersetzt aus „Kyburg (castle)“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Schloss Kyburg steht weltweit auf Platz 1.584 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 10 der 200 in der Schweiz verzeichneten. Gegründet 1027, ist es älter als 92% der datierten Objekte des Atlas — eines von 318 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 2.065-mal geöffnet — mehr als 67% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 7 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Winterthur, 5 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Schweiz abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt Schloss Kyburg?
Schloss Kyburg liegt in der Schweiz, bei 47.45838°, 8.74338°.
Wann wurde Schloss Kyburg erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1027. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist Schloss Kyburg?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.584 von 7.787 weltweit, Platz 10 in der Schweiz. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Kyburg?
Das Schloss Hegi, rund 6 km entfernt.
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